17.02.2012
DETMOLD
Deutsch-amerikanische Koproduktion in Detmold
Brittens "War Requiem" erklingt im Konzerthaus

Deutsch-amerikanischer Austausch: die Dirigenten Karl-Heinz Bloemeke (oben, Mitte) und Mark Russell Smith (vorne) während der Probe.
Deutsch-amerikanischer Austausch: die Dirigenten Karl-Heinz Bloemeke (oben, Mitte) und Mark Russell Smith (vorne) während der Probe. | Foto: preuss

Detmold (blu). Es ist ein konzertantes Großereignis und ein deutsch-amerikanisches Gemeinschaftsprojekt dazu: An diesem Wochenende bringt die Detmolder Hochschule für Musik zusammen mit der University of Minnesota Benjamin Brittens "War Requiem" auf die Bühne des Konzerthauses. Und die ist so voll wie nie zuvor, obwohl sie eigens um drei Meter verbreitert wurde.

Der amerikanische Augustana Choir ist mit 70 Sängern angereist, das Kammerorchester der University of Minnesota School of Music mit 30 Instrumentalisten. Dazu kommen der Detmolder Oratorienchor, Hochschulchor und -orchester, der Knabenchor Gütersloh und drei Solisten. An die 250 Akteure dürften es insgesamt sein.

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Der nationenübergreifende Charakter des Projektes ist Programm: Brittens Requiem, das 1962 in der neugebauten Kathedrale im englischen Coventry aufgeführt wurde, deren Vorgängerbau bei der deutschen Bombardierung im Zweiten Weltkrieg zerstört worden war, ist ein musikalisches Manifest gegen den Krieg und für ein friedliches Zusammenleben der Völker.


Dokumenten Information
Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2014
Dokument erstellt am 17.02.2012 um 19:04:58 Uhr
Letzte Änderung am 17.02.2012 um 19:09:13 Uhr


URL: http://www.lz.de/kultur/kultur_in_lippe/?em_cnt=6128963&em_loc=13