17.02.2012
LAGE
Wasserrohrbruch beschert Kindern drei schulfreie Tage
Schaden in der Grundschule Hörste erheblich

Hier ist das Rohr geplatzt: Lisa, Alea, Jasper, Marius und Naemi (von links) an der Stelle im Obergeschoss der Grundschule Hörste, von wo aus das Unheil seinen Lauf nahm.
Hier ist das Rohr geplatzt: Lisa, Alea, Jasper, Marius und Naemi (von links) an der Stelle im Obergeschoss der Grundschule Hörste, von wo aus das Unheil seinen Lauf nahm. | Foto: Becker

Lage-Hörste. Ein Rohrbruch hat die Grundschule im Luftkurort Hörste komplett unter Wasser gesetzt und für immense Schäden gesorgt. Der Unterricht ist drei Tage lang ausgefallen. Eine LZ-Botin hatte am frühen Mittwochmorgen vergangener Woche gesehen, wie Wasser aus den Fenstern im Obergeschoss die Fassade hinab strömte.

Die Frau alarmierte sofort den Hausmeister, der wiederum Rektorin Irmhild Schenk in Kenntnis setzte. Nachdem der Haupthahn im Keller abgedreht war und sich die Schulleiterin ein erstes Bild von der Lage gemacht hatte, organisierte sie zusammen mit dem Kollegium eine Telefonkette. "Wir informierten alle Eltern der 94 Schüler darüber, dass der Unterricht ausfallen muss."

In Windeseile packten Lehrer und Eltern mit an, um an Inventar zu retten, was noch zu retten war. Nach einer Woche intensiver Arbeit haben Beschäftigte des Bauhofes durchnässte Teppichböden und Tapeten abgerissen. "Die Eltern haben beim Umräumen und Müll entsorgen kräftig mit angepackt", freut sich Irmhild Schenk. Manche Mütter und Väter versorgten die ehrenamtlichen Bautrupps auch mit Brötchen, Heißgetränken und Süßigkeiten. "Der Zusammenhalt an unserer Schule ist großartig", sagt die Rektorin.
Ärgerlich: Das Inventar ist versichert, das Schulgebäude jedoch nicht.

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Dokument erstellt am 17.02.2012 um 19:29:29 Uhr
Letzte Änderung am 17.02.2012 um 19:32:12 Uhr


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