18.02.2012
KALLETAL
AWO plant einen Besuchsdienst für Ältere
Ortsverein Heidelbeck-Tevenhausen will ein Organisationsmodell entwickeln

Kalletal-Heidelbeck. Der AWO-Ortsverein Heidelbeck-Tevenhausen möchte in diesem Jahr einen allgemeinen Besuchs- und Hilfsdienst für die älteren Mitbürger aufbauen. Das ist neben Ehrungen der Hauptpunkt auf der Jahreshauptversammlung gewesen.

Die Altersstruktur der 47 Vereinsmitglieder verteilt sich auf die Lebensjahre ab 50, das älteste Mitglied ist 93 Jahre alt. Gerne würde der Vorsitzende Karl-Heinz Ridder mehr jüngere Mitstreiter begrüßen.

Urkunden und Ehren­nadeln überreichte er an Wilma Potthast für 25 Jahre Treue zur AWO, an Erika Potthoff und Friedrich Wolfers für 20 Jahre Mitgliedschaft sowie an ­Ronald Kunst und seinen stell­vertretenden Vorsitzenden Heinz Zander für 15 Mitgliedsjahre.

Wie gewohnt, wird auch in diesem Jahr Gisela Nolting wieder alle zwei Wochen einen Klön- und Spielenachmittag vorbereiten, und Ridder organisiert alle zwei Monate einen Kegelnachmittag. Fahrten nach Hannoversch Münden und zum Bickbeerhof sind schon ausgearbeitet, weitere Reiseziele sollen folgen.

Der Aufbau eines allgemeinen Besuchs- und Hilfsdienst für die älteren Mitbürger ist ein sensibles Aufgabengeld. Bevor es mit dem Projekt losgeht, soll der Bedarf ermittelt und ein Organisationsmodell entwickelt werden, stimmten sich die Mitglieder der AWO ab. Dabei ist allen klar: Hilfe annehmen, müsse oft auch erst sehr mühevoll erlernt werden. Eine elektrische Glühbirne wechseln, ein Formular ausfüllen, den Blumenkübel im Frühjahr bepflanzen oder einfach zusammen klönen, da könne wenig Hilfe einen großen Effekt bewirken. (rs)

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Dokument erstellt am 18.02.2012 um 00:11:35 Uhr
Letzte Änderung am 18.02.2012 um 14:09:49 Uhr


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