20.02.2012
DETMOLD
"Leo Bandfestival" zeigt großes Potenzial der Künstler
Von rockigen Klängen bis hin zum Indie-Pop

Detmold (tap). Ein Anblick, den es wahrscheinlich nicht alle Tage gibt: Am Freitagabend war die neue Aula des Leopoldinums beim "Leo Bandfestival" gefüllt mit Schülern, die sich das musikalische Spektakel nicht entgehen lassen wollten.

Aus der anfänglichen Idee, ein kleines, internes Schulkonzert zu veranstalten, ist am Ende ein Festival geworden. Hierbei haben nicht nur die beiden Bands der Organisatoren, "Metropolar" (Tobias Brinkmann) und "Hey Miracle" (Alexander Nolte) mitgewirkt, sondern auch "The Dumbos" und Singer-Songwriter Phil.

Zu Beginn spielte der Lemgoer Solokünstler Marc-Philipp Meyer, auch bekannt unter dem Namen Phil, der ansonsten mit seiner Band "Frame of Mind" auftritt. Mit seinen heiteren bis melancholischen Texten brachte Marc-Philipp Meyer ausdrucksvoll die Träume und Schwärmereien ans Licht, die jeder nur zu gut kennt.

Ebenfalls aus Lemgo kommt die Band "The Dumbos", deren Musiker mit ihren rockigen Klängen keinen Fuß mehr still stehen ließen. Seit drei Jahren gibt es "The Dumbos", doch seit etwa zwei Jahren steht die Besetzung aus Niels Lütkefels (Sänger und Giarrist), Jonathan Peters (Gitarre), Fabian Förster (Bass) und Tom Meffert (Schlagzeug) gemeinsam auf der Bühne.

Im Mittelpunkt standen anschließend "Hey Miracle" und "Metropolar". Trotz unterschiedlicher Musikrichtungen überzeugten die jungen Musiker nicht nur (Mit-)Schüler, sondern auch die Lehrer. Dabei zeigten Liza Paulsen (Gesang) und Vivi Schmidt (Bass) als einzige Musikerinnen an dem Abend, dass auch Frauen ordentlich rocken können. Schließlich machten die vier von "Metropolar" klar, dass man auch mit deutschen Texten überzeugen kann.

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Dokument erstellt am 19.02.2012 um 20:27:05 Uhr


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