Bad Salzuflen-Lockhausen. Als letzter von drei betroffenen Ortsteilen haben sich nun auch die Lockhauser entschieden, wofür sie die sogenannten "Wingas"-Gelder verwenden wollen. Die 10.000 Euro kommen neun Gruppen für deren Jugend- und Seniorenarbeit zugute.
Hintergrund: Nach dem Bau der Verdichterstation 2006 hatte der Netzbetreiber "Wingas Transport" (Kassel) den betroffenen Ortsteilen Werl-Aspe, Wülfer-Bexten und Lockhausen unter anderem eine freiwillige Ausgleichszahlung von jeweils 10.000 Euro bereitgestellt. Während die beiden anderen Dörfer recht bald einen Verwendungszweck festgelegt hatten, konnten sich die Lockhauser lange Zeit nicht entscheiden. In der jüngsten Sitzung des Ortsausschusses wurde der Gordische Knoten nun durchschlagen.