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25.02.2012
LEMGO
Initiative wendet sich in einem Brief an Bürgermeister Dr. Austermann
Gegen Straßenbau

Lemgo (Rei). Einen offenen Brief hat der Bürgermeister in der Post: Die Initiative "Pro Ilsetal" will, dass Dr. Reiner Austermann im Verkehrsministerium in Düsseldorf darauf hinweist, dass der nördliche Teil der Westumgehung auch viele Gegner habe. Austermann selbst sieht die Sache anders.

Wie berichtet, will eine Delegation des Rates mit NRW-Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger (SPD) sprechen, um auf die Notwendigkeit des Weiterbaus der Lemgoer Westumgehung hinzuweisen. Bei der Gelegenheit wollen CDU und SPD auch Unterschriften übergeben, die sie jüngst für die Vollendung des Straßenprojekts gesammelt haben.

Vorsitzender Karl-Ludwig Tracht erinnert in dem ­Schreiben daran, dass die ­Initiative vor acht Jahren rund 2.300 Unterschriften gegen die neun Kilometer lange Straße durch das Ilsetal gesammelt habe. Weiter heißt es in dem Brief an die Adresse von Austermann: "Da Sie immer wieder betonen, dass Sie sich als Bürgermeister aller Lemgoer verstehen, möchten wir sie bitten, (…) diese noch im Rathaus aufbewahrte Unterschriftenliste dem Minister bei dieser Gelegenheit vorzulegen."

Das wird Austermann nach eigener Aussage jedoch nicht tun. Er werde als Verwaltungsmitglied keine Unterschriften übergeben. Er fahre nach Düsseldorf im Auftrag des Stadtrates. Dieser habe ihn mit 40 Ja- und 4 Nein-Stimmen aufgefordert, sich in Düsseldorf für den Weiterbau der Umgehung einzusetzen.


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Kommentare
Ein klarer Auftrag an den Bürgermeister - und ich hoffe, dass das in Düsseldorf auch entsprechend umgesetzt wird.
Als betroffener Pendler warte ich seit Jahren auf die Fertigsellung, denn ohne das fehlende Teilstück sind die vorhandenen Umgehungen nur Stückwerk.
Die Belästigung der Anwohner und der zahlreichen Schüler so wie die täglischen Staus sind sicher Grund genug für den Bau.. Hier geht Anwohnerschutz vor Naturschutz.


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