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26.03.2013
SCHIEDER-SCHWALENBERG
Aldi bleibt am alten Standort
Discounter nimmt Abstand von Neubau

Schieder-Schwalenberg (an). Die Supermarktkette Aldi hat ihr Neubauprojekt an der Schiederaner Bahnhofstraße aufgegeben. Der Discounter wird vorerst an seinem Standort an der Schillerstraße bleiben.

Wie berichtet, hatte die Supermarktkette zunächst einen Neubau geplant, der an das neue Wohngebiet Am Schweibach angrenzen sollte. Die Fläche hatte ursprünglich dem Landesverband Lippe gehört, der sie allerdings an das Unternehmen May & Co., einen Immobilienprojektentwickler in Itzehoe, veräußert hatte. May realisiert unter anderem für Aldi Neubauprojekte.

Aldi hatte im Vorfeld dieser Transaktion öffentlich darüber nachgedacht, sich ganz aus Schieder-Schwalenberg zurückzuziehen, falls er keinen neuen Standort im Stadtgebiet fände. Um den Bau zu verwirklichen, hätte die Stadt den Bebauungsplan ändern müssen. Bei der frühzeitigen Beteiligung der Bürger waren die Planungen allerdings bei einigen Anwohnern nicht auf Gegenliebe gestoßen, weil sie eine zu große Geräuschbelastung befürchteten (die LZ berichtete). Daraufhin hatte die Verwaltung von der Politik den Auftrag bekommen, mögliche Änderungen mit dem Unternehmen zu besprechen.

Das war bis vor wenigen Tagen Stand der Dinge. Allerdings hat der Discounter mittlerweile seine Filiale an der Schillerstraße aufgehübscht, neue Regale eingebaut und einen Backshop installiert.

Die LZ hakte bei Aldi in Rinteln nach: "Der Neubau ist ad acta gelegt", betonte ein Unternehmenssprecher. Aldi habe sich entschlossen, beim alten Standort zu bleiben. "Wir glauben, dass die Filiale für die Schieder-Schwalenberger ausreicht", sagte der Sprecher.

Doch was wird nun aus dem Grundstück? - "Wenn der Bebauungsplan nicht entsprechend geändert wird, dann kann der Käufer das Grundstück zurückgeben", sagt Jürgen Hoppe vom Landesverband.

Darauf scheint es hinauszulaufen, sagt Michael May, Chef des Itzehoer Unternehmens: "Wir haben das noch nie erlebt", sagt er. "Aldi hat Abstand von dem Projekt genommen." May habe daraufhin versucht, die Fläche anderen Discountern anzubieten, allerdings ohne Erfolg. Auch mit der Rewe, die mit dem Standort auf der Domäne nicht glücklich ist, sei man nicht ins Geschäft gekommen, weil der Bereich nicht an der Hauptstraße liegt.

"Wenn sich bis Juni keine andere Lösung findet, werden wir die Fläche zurückgeben", betont Michael May. Er wolle sich allerdings bemühen, für Rewe eine andere Fläche zu finden.


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