Chor "TonArt" versprüht internationales Flair beim Jubiläumskonzert

Laurenz Tegethoff

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Engagierte Sängerinnen beim Konzert in Wöbbel. - © Privat
Engagierte Sängerinnen beim Konzert in Wöbbel. (© Privat)

Schieder-Schwalenberg-Wöbbel. Mit Tränen in den Augen schritt Holger Postma den Mittelgang in Richtung Altarraum entlang. Unter großem Beifall eröffnete er das Konzert zum 20-jährigen Jubiläum des Chores „TonArt".

Die Sänger von „TonArt" schreiben sich seit ihrer Gründung 1996 auf die Fahnen, einen Mix aus international geistlicher Musik zu singen. Besonders der afrikanische Kontinent spielt bei den Wöbbelern eine wichtige Rolle. Zum Geburtstagskonzert hallte ein Hauch von Dschungelgeräuschen durch die Kirche.

„Sie sind eingeladen, mit uns zu trommeln, zu pfeifen und zu klatschen. Lassen Sie uns ein klangvolles Konzert gemeinsam erleben", stimmte Helena Mansfeld die Gäste zu Beginn ein. Die Chorleiterin hielt bereits zu Anfang das erste Highlight bereit. Den traditionellen Zulu-Gesang „Molweni" präsentierte der Chor facettenreich.

Mit Rhythmik und Gesangssoli nahmen sie das Publikum mit auf eine Reise in entfernte Länder. Zum Jubiläum hatten sich Überraschungsgäste angekündigt. In traditionell farbenfroher Tracht präsentierte ein mongolisches Brüderpaar zu fernöstlichen Melodien einen schwungvollen Tanz.

Auf der Weltreise ging es weiter in den Orient. Drei syrische Geschwister im Alter von sechs bis neun Jahren sangen sowohl ein deutsches Kinderlied als auch syrische Folklore. Holger Postma interviewte die Kleinen und lobte sie besonders für ihre Leistung, in deutscher Sprache gesungen zu haben.

Am Flügel brillierte Moritz Reuter. Der Musikstudent aus Detmold erzeugte mit harmonischen Klängen im Kircheninneren eine Atmosphäre, die förmlich unter die Haut ging. Als nächster Höhepunkt spielte Evelyn Julians mit Helena Mansfeld gemeinsam groß auf. Am Flügel begleitete Julians das Gesangssolo der Chorleiterin.

Die Reihe der Gastauftritte rundete Natalia Oleynik ab. Die frühere Chorleiterin glänzte an der Orgel. Der Gemischte Chor „TonArt" blickt auf eine beachtliche Vergangenheit zurück. Ehemalige Konfirmandinnen traten 1996 mit ihrer zündenden Idee an Pastor Postma heran. Im Laufe der Jahre hat sich eine dynamische Gruppe Musikbegeisterter daraus entwickelt.

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