"Motorisierter Marsch" der Feuerwehr rundum gelungen

Mathias Vehrkamp

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Sie sind die Sieger des "Motorisierten Marsches" der Leopoldshöher Feuerwehr. - © Privat
Sie sind die Sieger des "Motorisierten Marsches" der Leopoldshöher Feuerwehr. (© Privat)

Leopoldshöhe. Zum bereits 22. Mal hat die Freiwillige Feuerwehr Leopoldshöhe ihren „Mot.-Marsch" (Motorisierter Marsch) veranstaltet. Es nahmen rund 30 Fahrzeuge der Feuerwehren Augustdorf, Bad Salzuflen, Bielefeld, Dörentrup, Lage, Leopoldshöhe und Oerlinghausen teil. Bei der Leistungsbewertung hatten am Ende die Brandschützer aus Dörentrup die Nase vorn.

Ebenfalls dabei waren das DRK Leopoldshöhe, Fahrzeuge der Technischen Einsatzleitung des Kreises Lippe und erstmals auch ein Fahrzeug der Johanniter-Unfallhilfe Bad Salzuflen. Insgesamt waren laut einer Pressemitteilung etwa 150 Personen mit von der Partie. Ziel des Mot.-Marsches war die Werkfeuerwehr Lebenshilfe im niedersächsischen Rinteln. Treffpunkt war um 6.15 Uhr an der Feuerwache in Leopoldshöhe. Den Weg nach Rinteln musste jedes Fahrzeug selbstständig finden.

Auf der Strecke sollten verschiedene vorgegebene Orte angefahren werden, an denen Aufgaben zu lösen waren. Damit nicht alle Fahrzeuge am gleichen Ort beginnen und sich dort ein Fahrzeugstau bildet, bekam jedes Fahrzeug einen anderen Startort. Von diesem aus mussten dann die übrigen Punkte der anderen Fahrzeuge ebenfalls angefahren werden. Zusätzlich galt es, an diesen Punkten noch ortsspezifische Aufgaben zu lösen.

Eine besondere Station befand sich im Industriegebiet in Barntrup-Alverdissen; an dieser Station warteten schon einige Kameraden des dortigen Löschzuges. Die Fahrzeugbesatzungen mussten zeigen, wie ein Fahrzeug im Falle einer Panne vorschriftsmäßig abzusichern ist. Damit es den Mitfahrern in den Fahrzeugen nicht langweilig wurde, hatten sich die Organisatoren um Gemeindebrandinspektor Uwe Mäscher noch einen Fragebogen mit verschieden Fragen aus den Bereichen Feuerwehr, Politik und Allgemeinbildung sowie ein Kreuzworträtsel einfallen lassen.

Nachdem sich alle Fahrzeuge um 10.30 Uhr auf dem Parkplatz der Lebenshilfe in Rinteln getroffen hatten, bestand die Möglichkeit, die Fahrzeuge der Werkfeuerwehr zu besichtigen oder mit einem Hubsteiger in eine luftige Höhe von rund 40 Metern zu fahren. „Unser Dank gilt in diesem Zusammenhang den Mitarbeitern der Werkfeuerwehr, die sich sehr nett um uns gekümmert haben", heißt es.

Nach einem weiteren kleinen Snack und einer Einweisung der Fahrer startete der zweite Teil des Mot.-Marsches. Es ging im geschlossenen Verband über Landstraßen, Bundesstraßen und die Autobahn 2 zurück nach Leopoldshöhe. Hierbei wurde der Mot.-Marsch wieder tatkräftig von der Motorradstaffel der Johanniter-Unfall-Hilfe Nord mit zwölf Motorrädern abgesichert.

Bei der anschließenden Siegerehrung kam es zu folgenden Platzierungen: 1. ELW1/Feuerwehr Dörentrup; 2. MTF/Feuerwehr Leopoldshöhe; 3. HLF20/Feuerwehr Bad Salzuflen-Holzhausen; 4. LF16TS/Oerlinghausen; 5. MTF/Feuerwehr Lage-Hagen; 6. MTF/Johanniter-Unfall-Hilfe Bad Salzuflen; 7. TLF2000/Feuerwehr Augustdorf; 8. LF10/Feuerwehr Lage-Pottenhausen.

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