Zeitsoldat der Panzerbrigade 21 in Augustdorf soll mutmaßliches Mitglied einer radikal-islamischen Sekte sein
Minden (lnw). Vor dem Verwaltungsgericht Minden hat ein muslimischer Zeitsoldat gegen seine vorzeitige Entlassung aus der Bundeswehr geklagt. Das Gericht entschied am Dienstag, dass er zu Recht entlassen worden ist.
Der Bundeswehr sei keine andere Wahl geblieben, sagte der Richter am Dienstag. Der 28 Jahre alte Konvertit habe sich in einem erheblichen Maße von der freiheitlich demokratischen Grundordnung abgewendet. So habe er etwa das islamische Rechtssystem Scharia als beste Gesellschaftsordnung bezeichnet und diese propagiert.
Der Kläger aus dem Sauerland hatte sich auf seine Religionsfreiheit berufen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig (Az 10 K 823/10 - II).
Der 28-Jährige war wenige Wochen vor dem Ende seiner Dienstzeit im März 2010 entlassen worden.
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