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11.02.2012
AUGUSTDORF
Die Frage nach der Sekundarschule spaltet den Augustdorfer Rat
Nur der Elternwille ist für Entscheidung maßgebend

Augustdorf (sk). Die Debatte um die Gestaltung des Schulsystems in Augustdorf beschäftigt weiter den Rat. FWG und SPD scheiterten damit, ein Gutachten über die Ziele und den Bedarf einer Sekundarschule zu beauftragen.

Info
Infoveranstaltung:
Zur Sekundarschule veranstalten die CDU und die FDP eine Bürgerinformation. Darin soll erklärt werden, was eine Sekundarschule ist und was diese für Augustdorf bedeuten würde: Die Bevölkerungsstruktur in Augustdorf sei zum Beispiel von großen Familien geprägt, die den Nachmittag gerne im familiären Umfeld verbringen. Eine Ganztagsschule stehe dem entgegen. Die Fraktionsvorsitzenden Harald Schultze und Norbert Brinkmann stehen für Fragen bereit. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 15. Februar, um 19 Uhr im Bürgerzentrum statt.(sk)

Vorab hatte Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf den Bericht über ein Gespräch mit der Bezirksregierung gegeben. Demnach bestehe für das nächste Schuljahr keine Chance, erneut eine Sondergenehmigung für die Anmeldungen zur Hauptschule zu erhalten. Nur mit einer solchen hatte es die Gemeinde zuletzt geschafft, auf die nötigen Anmeldezahlen zu kommen. Weiter dürfte es nach Ansicht der Bezirksregierung knapp werden, in Augustdorf die erforderlichen Schülerzahlen für eine Sekundarschule zu generieren - die Rede ist von 75 Kindern in drei Klassen als Anforderung. "Zumal", resümierte Wulf weiter, "das Gefühl bei der Bezirksregierung herrscht, dass in Augustdorf die Bevölkerung nicht hinter einer Sekundarschule steht."

Den Elternwillen jedoch sieht der Gesetzgeber als maßgeblich an. Hierzu liegt ein Antrag der CDU-Fraktion dem Schulausschuss vor, um den  Willen abzufragen. Unter anderem deswegen sprachen sich die Christdemokraten und die FDP dagegen aus, noch im Rat ein Gutachten über die pädagogische Konzeption für eine Sekundarschule und die Realschule zu initiieren, die den Grundschulen präsentiert werden sollten, um anschließend die Eltern zu befragen, zu welcher Schule sie ihr Kind schicken würden. Die FWG hatte das beantragt und Schützenhilfe von der SPD erhalten. Allem voran müsse natürlich der Elternwille gestellt werden.

Hier jedoch wollte der bürgerliche Block lieber einen Schritt vor den anderen setzen und zunächst abwarten, was die Eltern in Augustdorf denn wollen - und musste sich Vorwürfe gefallen lassen, Verzögerungstaktik zu betreiben. Weitere Debatten im Schulausschuss bremsten das Verfahren nur aus. "Eine Beteiligung des Ausschusses sowie der Schulleiter ist im Verfahrensablauf des Antrages sichergestellt, so dass eine weitere Vorberatung nicht notwendig ist", meinte Antragsteller Peter Kaup für die FWG. Die Eltern der Grundschüler müssten vor einer Befragung neutral und umfangreich informiert werden. 

Die Einleitung eines Verfahren jedoch, hatten FDP und CDU vor der Ratssitzung in einem Pressegespräch erklärt, ziele auf die Einrichtung einer Sekundarschule ab. Politisch sei man der Auffassung, dass die Realschule erhalten bleiben solle, zumal sie wie die Hauptschule sehr gute Arbeit leiste. Natürlich aber werde man sich dem Elternwillen beugen, doch sind Liberale wie CDU nicht davon überzeugt, dass dieser für einen verpflichtenden Ganztag stehen werde.


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