Bad Salzuflen. Die Freien Wähler und die Senioren-Union machen sich für das Salzsiederfest stark. Gemeinsames Ziel: das Stadtfest nach Möglichkeit noch für 2012 zu retten.
Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) beantragt dafür eine Sondersitzung des Rates. "Die Menschen in Bad Salzuflen", so schreibt der Vorsitzende Wolfgang Brehm, "haben ein Recht zu erfahren, wie Verwaltung und Ratsvertreter sich die Zukunft des Salzsiederfestes vorstellen". Die Möglichkeiten für das Fest müssten schnellstens diskutiert werden, um eine kurzfristige Entscheidung zu ermöglichen. Schnelles Handeln fordert auch die Senioren-Union der CDU. Rainer-Ulrich Mayrhofer und Dr. Carl-Heinz Hoepke setzten einen "Bürgerantrag" für den Rat auf.
Demnach mögen die Politiker die Verwaltung beauftragen, umgehend Gespräche mit den maßgeblichen Stellen bei Land und Bezirksregierung aufzunehmen, um die "übertriebenen Sicherheitsmaßnahmen für das Salzsiederfest zu revidieren". Sollten diese Gespräche zu keinem schnellen Ergebnis führen, fordert die Senioren-Union die Stadt auf, den Veranstaltern die 16.000 Euro für das Sicherheitskonzept einmalig zu finanzieren.







