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25.02.2012
BAD SALZUFLEN
Salzuflen wird einen "KlimaTisch" gründen
Schnittstellen statt Reibungsverluste

Informativ: Martina Grzywna, Vereinsvorsitzende des "KlimaTisches" in Bielefeld, stellt ihre Initiative vor. | Foto: Kemna

Bad Salzuflen. Zur Auftaktveranstaltung eines "KlimaTisches" sind am Donnerstagabend rund 50 Handwerker, Ingenieure, Energieberater und Architekten, aber auch Politiker und Vertreter von Bürgerini­tiativen erschienen. Am Ende stand fest: Der "KlimaTisch" wird nun gegründet. Kommissarische Leiter sind Gerd Jüttner und Joachim Licht.

"KlimaTische" unterstützen das Ziel, die örtlichen Kohlendioxidemissionen zu verringern - indem sie beispielsweise dazu beitragen, dass vermehrt alte Gebäude saniert werden. Das erklärte Martina Grzywna, Vorsitzende des Bielefelder "KlimaTisches", im Sparkassen-Hauptgebäude. Sie machte deutlich, dass bei der Bielefelder Initiative der Schwerpunkt auf dem nachhaltigen Sanieren liege. "Wir sind pragmatisch, nicht programmatisch."

Der Zusammenschluss von Handwerkern, Ingenieuren und Architekten komme dem Kunden zugute, weil es durch die gemeinsame Arbeit Schnittstellen statt Reibungsverluste gebe. Der Verein lege seinen Schwerpunkt auf Präsentation der Initiative auf Messen und Veranstaltungen. "Die Aktionen sind ihr Geld wert", versicherte Solarbaumeister Ingo Dedermann, der in Bielefeld mitarbeitet. "Es braucht viel Kraft, um den ,KlimaTisch' anzuschieben, aber es lohnt sich." Durch den Austausch in der Initiative käme man mit den anderen Handwerksbetrieben auf ganz anderer Ebene zusammen. Außerdem könne man mit dem Verein Kunden gewinnen. "Man kann miteinander konkurrieren, ohne sich weh zu tun." Der Verein habe einen Vertrauensvorsprung durch das ökologische Ziel und die Qualitätsorientierung auf allen Ebenen.

Dedermann und Grzyw­na zeigten sich - wie auch Bürgermeister Dr. Wolfgang Honsdorf - erfreut über die gute Resonanz und das breite Spektrum, das vertreten war. Politiker und Bürgerinitiativen würden in Bielefeld fehlen. Zunächst soll nun jedoch besprochen werden, ob der Salzufler "KlimaTisch" stärker politische Akzente setzen oder sich ganz praktisch auf energetische Sanierung beschränken will. (kem)

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Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2014
Dokument erstellt am 25.02.2012 um 02:48:15 Uhr
Letzte Änderung am 25.02.2012 um 13:48:52 Uhr


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