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31.01.2012
BLOMBERG
Vorschlag: Busse aus der Innenstadt verbannen
Bürger regt Einbahnstraße von der B 1 über den Kurzen Steinweg durch die Burgstraße an
VON MANFRED BRINKMEIER

Blomberg. Die Verkehrsführung in der Blomberger Innenstadt berührt die Menschen. Nun steht für Mittwoch eine Anregung von Helmut Schmeißner auf der Tagesordnung des Hauptausschusses.

Wie berichtet, ist der Knackpunkt in der gesamten Diskussion die Einbahnregelung im Kurzen Steinweg. Während 34 Einzelhändler einen Protestbrief gegen die Einbahnstraßenpläne unterschrieben haben, schlägt die Stadtverwaltung vor, die Einbahnstraße nicht stadtauswärts, sondern vielmehr stadteinwärts zu führen.

Nun meldet sich Helmut Schmeißner zu Wort, indem er vorschlägt, auf die öffentlichen Busse zu verzichten und eine Einbahnregelung von der B 1 in Richtung Marktplatz durch die Burgstraße auf die Brinkstraße und den Pideritplatz zu führen. "Damit ist die Verbindung für Fahrzeuge über den Marktplatz zum Pideritplatz überflüssig", so seine Anregung. "Und der Plan der Verkehrsexpertenfirma, die Fußgängerverbindung vom Markt- zum Pideritplatz über den Platz am Martiniturm wäre verwirklicht."

Fahrzeuge, die durch das Niederntor bis in die Stadtmitte (Pideritplatz) einreisen wollen, würden dann zum Tor zurück- oder durch die Kuhstraße und über die Diekmannstraße zur Bahnhofstraße geführt, lautet die Vorstellung des Blombergers. Weiterhin wäre von der Neuen Torstraße der reine Anliegerverkehr durch die Kirchstraße zu den Wohnstraßen und zum Pideritplatz zu leiten.

Schmeißner: "Hinter dem Rathaus verbleiben die Parkplätze. Wegen des dadurch größtenteils fehlenden Verkehrs würde eine weitere Oase für die Fußgänger, Touristen und Kunden geschaffen." Bei einer Befragung von Fahrgästen, die an der Haltestelle hinter dem Rathaus gewartet hätten, hätten er und seine Frau erfahren, dass die Wartenden bereit seien, zur nächsten Haltestelle Heutor/Bahnhofstraße zu gehen. Helmut Schmeißner in seiner Einschätzung: "Das bedeutet: Die Haltestelle Rathaus wäre überflüssig, und alle Busse in diesem Bereich könnten ebenfalls aus der Innenstadt verschwinden. Die auf der Neuen Torstraße einfahrenden Busse könnten somit gleich in die Holstenhöfener Straße geleitet werden."

Der Hauptausschuss tagt am Mittwoch, 1. Februar, ab 19.30 Uhr im Rathaussaal.

Kommentare
In Bad Meinberg fahren für bestimmte Strecken nur noch Kleinbusse. Wieso sich in Blomberg noch kaum beanspruchte Linienbusse durch die engen Gassen zwängen, ist mir ein Rätsel. Es sollte ein zentraler Busstop in der Bahnhofstrasse eingerichtet werden. Die Mitbürger aus Bexten sollten über die Straße Paradies / Holstenhöfener Straße angefahren werden.

Gruß aus Meinberg.

@ alle Bexten-Anwohner:

Die Buslinie 777 fährt schon seit Jahren über die Holstenhöfener Str. über die Bextenstr. runter zur B1 bis zur Steinkuhle. Ob mit oder ohne Herrn Schmeißner.

Noch nicht gemerkt? Trotz Terrassenaufenthalt?

Preisfrage: Warum fährt ein Bus durch ein Wohngebiet?
Wohl damit möglichst viele Leute damit fahren, schätze ich mal. Wenn der Bus dort fährt, wo niemand wohnt, wird auch niemand ein- oder aussteigen. So einfach ist das!

Hallo
Also jeder sollte das tun was er am besten kann ode!
Wäre einfacher wenn sie spazieren gingen, und das den Leuten überlassen die sich damit aus kennen. Die Lösung wäre einfach entweder Einbahnstraße,oder Bruchstr. Rathaus Heutosstr.weg fallen, und dann über Hagenstraße liefen so einfach.

@Helmut
Was heißt hier "nur" ? Wozu brauchen wir die Linie777 in einem Wohngebiet ?
Spielplatz , Tempo 30 (ha ha ha ) (...) . Da stören die Busse doch nur . Halten denn Verkehr auf und müßen unnötig wegen spielender Kinder bremsen :-( würde da nicht auch ein kleiner Schuttlebus reichen ?
Entschuldigung wenn ich gerade vom Hauptthema abweiche.

Erläuterung zum Vorschlag: Linienbusse aus der Innenstadt – LZ vom 31.01.2012

Zu den Betroffenen auf Bexten möchte ich sagen:
Es soll weiterhin nur die Linie 777 über Bexten fahren. Die Terrasse kann weiterhin wie bisher genutzt werden.



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