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01.02.2013
BLOMBERG
Blomberg Marketing soll künftig auch Touristen betreuen
Weniger ist mehr - Zwei Anlaufstellen statt einer
VON MARIANNE SCHWARZER

Aus zwei mach eins | Fotomontage: Gerstendorf-Welle

Blomberg. Touristen nutzen derzeit zwei Anlaufstellen in Blomberg: Das Bürgerbüro und die Geschäftsstelle von Blomberg Marketing. Das soll sich ändern: Aus zwei mach eins.

Der Verein hat bisher schwerpunktmäßig vor allem Einzelhändler, Gastronomen und andere Gewerbetreibende unterstützt und sich dafür eingesetzt, dass die Nelkenstadt noch anziehender wird. Allerdings war die Geschäftsstelle bisher nicht als Touristenbüro ausgewiesen, auch wenn viele Auswärtige ihren Weg in die Neue Torstraße fanden.
  Zwei Anlaufstellen statt einer - das ist ineffektiv. Zu diesem Urteil war auch schon Barbara Deppe gekommen, die den Tourismus in Blomberg für ihre Bachelor-Arbeit an der Universität Göttingen untersucht hatte (die LZ berichtete). Das sehen auch die Stadt und Blomberg Marketing so, und so haben beide Parteien sich an einen Tisch gesetzt, um ein neues Modell zu entwerfen.

Blomberg Marketing soll künftig erste Anlaufstelle für Touristen sein und wird hierfür von der Stadt mit insgesamt 30.000 Euro unterstützt. Dabei würde sich die Stadt mit 18.000 Euro an den Personalkosten und mit 12.000 Euro an den Sachkosten für Flyer, Veranstaltungen und ähnliches beteiligen. "Es geht uns um eine Qualitätsverbesserung", betonte Bürgermeister Klaus Geise in der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses. Eine solche Kooperation ermögliche dem Verein, seine Geschäftsstelle statt mit einer Teilzeit- mit einer Ganztagskraft auszustatten.

Blomberg Marketing könne ganz andere Öffnungszeiten anbieten, beispielsweise auch am Freitagnachmittag oder am Samstag, betonte Geise. Eine Sparlösung sei dies nicht, auch wenn die Stadtverwaltung auf diese Weise entlastet werde: "Ich weiß, dass das in Zeiten knapper Kassen ein sensibles Thema ist", räumte Geise ein, er sei jedoch überzeugt, dass dies der richtige Weg sei. Beide Partner seien sich einig, nun warte die Verwaltung noch auf ein Signal der Politik. Die muss nämlich den entsprechenden Haushaltsansatz genehmigen.

Im selben Atemzug habe sich die Verwaltung auch noch einmal mit der Lippe Tourismus & Marketing AG in Verbindung gesetzt und vereinbart, 2013 verstärkt gemeinsam Projekte zur Förderung des Tourismus in Blomberg anzugehen. Sollte die Politik einverstanden sein, würde das neue Modell ab Ostern dieses Jahres greifen.


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