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05.02.2013
BLOMBERG
Autofahrer ignorieren Halteverbot in der Rosenstraße
Stadt will mit Knöllchen reagieren
VON MARIANNE SCHWARZER

Ignorante Autofahrer | Foto: Gerstendorf-Welle

Blomberg. Wilde Zeiten in Blomberg: Eigentlich herrscht auf der rechten Seite der Rosenstraße derzeit ein absolutes Halteverbot. Doch diverse Autofahrer ignorieren das schlichtweg. Hier ist der Ärger programmiert.

Wie berichtet, sind der Kurze Steinweg und ein Teil der Heutorstraße gesperrt. Die Busse werden durch die Rosenstraße geleitet, an der auch eine Ersatzhaltestelle eingerichtet ist. Damit sie gut um die Kurven kommen, hat der Kreis Lippe in Absprache mit der Polizei und der Stadt auf der rechten Seite ein absolutes Halteverbot für die gesamte Rosenstraße verfügt.

Doch die Schilder werden vielfach schlicht ignoriert. "Wir haben schon gesehen, dass der Bus in zweiter Reihe halten musste, weil die Bushaltestelle zugeparkt war", erzählt Astrid Meier, die von ihrem Schreibtisch im Reisebüro gegenüber gute Sicht auf die Straße hat.

Bauamtsleiter Frank Bischoff ist über die Probleme im Bilde: "Ursprünglich hatten wir das Halteverbot nur auf den Kreuzungsbereich an der Heutorstraße und der Diekmannstraße sowie auf die Bushaltestelle selbst beschränken wollen. Aber das hat der Kreis Lippe nicht mitgemacht." Aus gutem Grund, wie Pressesprecherin Anne Helpup erklärt: "Sobald ein Bus in der Rosenstraße ist, darf ihm kein größeres Fahrzeug entgegenkommen. Das ist einfach zu eng, zumal ja die gegenüberliegende Straßenseite zugeparkt ist. Darum bleibt es bei dem vollen Halteverbot."

Für Sparkassenvorstand Knut Winkelmann ist das eine unbefriedigende Situation: "Anscheinend nutzen auch Menschen unseren Kundenparkplatz, die in eine der Arztpraxen gehen. Dann sind unsere Parkplätze für unsere Kunden blockiert." Dass dieser Zustand ein halbes Jahr andauern soll, stört ihn massiv. "Es hat sich auch schon ein Kunde bei mir beschwert, weil er ein Knöllchen bekommen hat." Er hat sich bereits an Bürgermeister Klaus Geise gewandt, der wiederum auf den Kreis Lippe verwiesen habe.

Für Frank Bischoff ist aber der einzige Weg, die Sache in den Griff zu bekommen, eine noch engmaschigere Überwachung des ruhenden Verkehrs in der Rosenstraße. "Es ist eine Frage der Erziehung." Nicht, um die Autofahrer zu ärgern, sondern um Raum für die Busse zu schaffen. Die Busfahrer hätten sich mehrfach beschwert. Mehrmals am Tag kommt bereits die städtische Mitarbeiterin zur Kontrolle. "Aber anscheinend reicht das noch nicht."Kommentar


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Kommentare
In Bielefeld gibt es schönes Möbelhaus. Auf dem Parkplatz stehen Autos, warten bis andere heraus fahren, blockieren alles, ein gehupe, ein gedränge. Jetzt kommt`s das 5 stöckige Parkhaus ist leer.

Rosenstraße - 2 Arztpraxen, 1 Physiotherapeut,
Heutorstraße - 4 Arztpraxen
Termin, von Außerhalb kommend, Parkplätze nicht mehr vorhanden, dann eben den etwas teureren "Parkplatz" nehmen, aber nicht zu spät zum Arzttermin kommen. Das gibt sich nach ein paar Wochen von selbst, wenn die Patienten wissen, dass die Wege weiter geworden sind. Also keine Panik, füllt doch auch das Stadtsäckel.

hallo paul, die Busse allgemein, im Neuzustand, sind schon leiser geworden, die kommen hier am AdW aber nicht zum Einsatz, unsere sind alt und defekt, verlieren Öl, bleiben mit Getriebeschaden in der Innenstadt liegen.
An Heutuorstr., KurzemSteinweg und an der Großen Mauer sind m.E. 18Parkplätze weggefallen, in der Rosenstraße nochmal 15-20. Rund 35Plätze merkt man halt schon, da der verfügbare Parkraum nicht eben üppig ausfällt. Vielleicht doch die Bushaltestelle in die Bahnhofstraße verlegen?

Diese Zustände waren zu erwarten, halt noch härtere Maßnahmen! Die Bürger sollten doch langsam verstehen daß Blomberg nicht mehr geeignet ist für längere Aufenthalte oder Arztbesuch! Danke Herr Geise!

Herr Winkelmann, was soll Herr Geíse an dieser Problematik ändern? ("Anscheinend nutzen auch Menschen unseren Kundenparkplatz, die in eine der Arztpraxen gehen. Dann sind unsere Parkplätze für unsere Kunden blockiert.")
Knöllchen verteilen? - Sie haben einen Privatparkplatz zweckentfremdet und zahlen nun 15 €?

Und wer Bushaltestellen zuparkt ist tatsächlich ein Depp, da hilft auch die Gewohnheit nicht. Gewohnheit? Wo haben die den Führerschein her? Da steht doch ein Schild welches jedem sagt, dass dort nicht zu parken ist. Versuche doch mal einer bei der nächsten Blitzaktion auf einer Baustelle zu sagen, hey da sind sonst immer 120 km/h erlaubt, ich fahre aus lauter Gewohnheit weiter mit dem Tempo. Das dösige Schild mit der Aufschrift 50 khm/h ignoriere ich.
Ich glaube spätestens nach so einer Aussage darf man sich nicht über eine Aufforderung zur Vorlage der Fahrtauglichkeit wundern.
Gleiches würde wohl die "Gewohnheitsparker" treffen, diese sind offenbar nicht in der Lage ein Fahrzeug nach den Regeln des Straßenverkehrs zu bewegen. Und wer dies nicht kann, also keine Schilder lesen kann, darf auch nicht Autofahren.

Im Übrigen sind die ca. 20 oder 50 m entfernten Parkpalletten leer.



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