Blomberg. Während die Lügder in den Startlöchern für ihre Sekundarschule stehen, regt sich nebenan weitere Kritik. Der Blomberger SPD-Fraktionschef Günther Borchard meldete sich gestern in einer Presseerklärung zu Wort.
Er wirft der Johannes-Gigas-Schule vor, bei ihrer Werbung um Schüler nicht ganz mit offenen Karten zu spielen. "Hierbei geht es um Sachverhalte, die für die Eltern bei der Entscheidung für eine weiterführende Schule durchaus Gewicht haben können", schreibt Borchard.
Die Johannes-Gigas-Schule erwähne auf ihrer Homepage den Kooperationsvertrag, den sie mit dem Hermann-Vöchting-Gymnasium in Blomberg abgeschlossen habe. "Weshalb erfahren die Eltern nichts darüber, dass dieses durch die zuständige Stadt Blomberg als Schulträger nicht gedeckt ist?" Die Frage der Schülerfahrkosten Richtung Blomberg sei damit ungeklärt. "Wäre es nicht sinnvoll, dass die Eltern bei ihrer Entscheidung Kenntnis davon haben?"
Mit diesem Vorwurf konfrontiert, bleibt der Lügder Schulleiter Uwe Tillmanns gelassen: "Der Kooperationsvertrag mit dem Blomberger Gymnasium bezieht sich rein auf die pädagogischen Fragen." Die Frage der Beförderungskosten nach Blomberg treibt ihn nicht um. "Bis das relevant wird, haben wir das Jahr 2018, wenn der erste Jahrgang der Sekundarschule in die Oberstufe kommt."
Darüber hinaus spricht Borchard die Nachbesserung des pädagogischen Konzeptes an, die die Bezirksregierung den Lügdern zur Auflage gemacht habe. Deren Entwurf entspreche nämlich nicht den Anforderungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnung. - "Klar", sagt Tillmanns: "Wir haben unseren Entwurf im November eingereicht, die Prüfungsordnung lag aber erst Anfang Dezember vor." Im Übrigen gehe es bei dieser Nachbesserung nur um eine Kleinigkeit, die sich mit Leichtigkeit nachbessern lasse.











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