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20.10.2011
DETMOLD
Altes Kino am Hornschen Tor soll Tanzclub werden

Noch hängen hier Tafeln für das Kino | Foto: Preuss

Detmold. Am Hornschen Tor soll im früheren "Universum"-Kinocenter eine Club-Disko entstehen. Die Stadt hat nichts dagegen. Erfreut haben die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung zur Kenntnis genommen, dass in die früheren Kino-Räume Bewegung kommen soll, und zwar sprichwörtlich: Ein Investor will hier einen Tanzclub installieren, der die Generation zwischen 35 und 60 Jahren ansprechen soll. Denn sonst tut sich am Hornschen Tor bekanntlich nicht sehr viel.

Der Club soll hauptsächlich an Wochenenden geöffnet sein und auch Sondervorstellungen sowie Auftritten von Gruppen und Einzelkünstlern eine Bühne bieten. Dazu sollen laut Plan die Kinosäle 1 und 2 in einen Musik-  und Tanzclub verwandelt und im alten Kinosaal 3 dann Büros und Nebenräume untergebracht werden.

Zudem gehe es um keine Großdisko, sondern einen Club auf 320 Quadratmetern Fläche, der maximal 150 Personen einen Platz biete.


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Kommentare
Tja, es gibt immer Pro und Contra. Aber bevor das Gebäude weitere 10 Jahre leersteht, ist es auf jeden Fall besser, dass dort jemand etwas unternehmen möchte.

Eine Eröffnung eines Tanzclubs, bzw. einer einer kleinen Disco bringt automatisch eine Renovierung der Räumlichkeiten und auch der Außenerscheinung zur Hornschen Straße mit sich. Das wiederum könnte wahrscheinlich neue Mieter für die anderen leerstehenden Räumlichkeiten in der Galerie mit sich bringen. Ein Ansatz wäre gemacht.

Man sollte also den Unternehmer-Mut des Planers nicht gleich verurteilen. Und was genau für ein Club geplant ist, weiß man doch noch gar nicht. Deshalb ist es absolut unfair, hier voreilig über das angesprochene Publikum und die Musikrichtungen zu urteilen.

Ich unterstütze die Idee, weil Detmold in dieser Beziehung außer Kneipen und einer einzigen Großraumdisco nichts hergibt...

@ stef
Die Beamten der Stadt haben in der Hinsicht damit zu tun, indem solche Dinge genehmigt werden müssen... allem voran der eventuell erfolderliche Umbau an dem Gebäude. Ausserdem ist es ja nun so, dass wohl nicht der britische Fond mit einem Investor verhandelt, sondern dessen Bank und da dann wieder die Stadt als Institution mit eingebunden ist. Wohlgemerkt... der britische Fond ist insolvent... also zahlungsunfähig. Wie sieht es dann da zum Beispiel mit der Grundsteuer, die für dieses Objekt gezahlt werden müsste, aus?! Ebenfalls ein Punkt, welchen die Beamten bzw, Politiker der Stadt Detmold betrifft...

@ Werner
Das "You" im Residenz Hotel hat damals schon "die Segel streichen" müssen, da sich Anwohner massiv über die Geräuschkulisse des nachts beschwerten. Warum sollte es bei einem "Club" im Hornschen Tor anders laufen?! Das hat nichts mit schlechtreden oder schlechtmachen zu tun, sondern mit gesundem Menschenverstand, dass dieses Projekt zum scheitern verurteilt ist!!! Das Hornsche Tor steht fast leer... und es wäre besser, wenn dies erstmal zu bliebe, denn nur so kann Druck auf Dawny Day und die dazugehörige Bank ausgeübt werden. Mit einer "Not-Vermietung", nur damit jemand drin ist, ist keinem geholfen und treibt nur den Preis des Gebäudes nach oben! Was eine Neugestaltung des Objekts oder einen Abriss nur im Wege stehen würde... Das Hornsche Tor ist nicht mehr zeitgemäß - am besten wäre wenn C & A dort raus geht und ins ehemalige Hertie-Gebäude zieht...

@F.L:: Rat und Verwaltung haben aber nicht über mögliche finanzielle Geschäftskonzepte zu entscheiden - sondern über die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen. Und ein Club ist ja nicht unbedingt eine Zappelbude für Kids.

Das ist natürlich Unsinn den sie schreiben, die Stadt kann nicht einfach aus Lust und Laune Projekte nicht genehmigen, das kann im Zweifel teuer werden. und die Begründung, dass es einem LZ Leser nicht anspricht zählt nicht.

Übrigens gibt es mit dem Capitol und dem Resi in Paderborn gleich zwei ähnliche Projekte die aus einem Kino hervorgegangen sind und das Resi war damals weiß Gott in keinem guten Zustand.



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