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10.02.2012
KREIS LIPPE
Neue Verbots-Schilder am Salzufler Kurparksee
Staatsbad warnt Eisläufer - Freigabe in Detmold nur Ausnahme

Ausgerutscht | Foto: Preuss

Bad Salzuflen/Detmold (bas/mah). In Detmold ist das Eislaufen auf dem Schlossgraben seit Mittwoch erlaubt, in Salzuflen auf dem Kurparksee hingegen nun offiziell verboten. Kurdirektor Wilfried Stephan hatte sich am Mittwoch persönlich ein Bild von der Lage gemacht - und anschließend sofort neue Verbots-Schilder aufstellen lassen.

"Betreten der Eisfläche verboten - Lebensgefahr" lautet die erweiterte Botschaft. Früher hatte das Staatsbad als Pächterin des Sees lediglich schriftlich darauf hingewiesen, dass das Betreten auf eigene Gefahr erfolge. "Der Einlauf zum Kurparksee ist nicht zugefroren. Dort tummeln sich nun viele Tiere, und dadurch auch Kinder - teilweise nur wenige Meter von der Eiskante entfernt", berichtet Wilfried Stephan mit Grausen über das aus seiner Sicht lebensgefährliche Verhalten.

"Auf zwei Dritteln des Sees wird derzeit nichts passieren. Aber tückisch kann es auch durch den Salzekanal werden, der quer durch den Kurparksee fließt", erklärt der Geschäftsführer des Staatsbades.

Sollten Kinder in das Eis einbrechen, könnte es ihnen womöglich auch nicht helfen, dass der Kurparksee nicht gerade viel Tiefgang hat. So befindet sich der schlammige Grund maximal 1,20 Meter unter der Wasseroberfläche. Da man nie genau wisse, wo sich das fließende Wasser seinen Weg unter dem Eis suche und dadurch möglicherweise Rinnen entstehen lasse, könne man keine Verantwortung für die Eisläufer übernehmen.

Durch die neuen Schilder sieht sich Wilfried Stephan nun auf der rechtlich sicheren Seite. Denn traditionell lassen sich die Salzufler gar nicht erst bitten, wenn es darum geht, auf dem zugefrorenen See ihre Runden zu drehen. So haben Schlittschuhfans in diesem Jahr bereits eine kleine Eishockey-Fläche und einige "Laufspuren" mit Schiebern von der leichten Schneedecke befreit.

Die Freigabe in Detmold hingegen ist im Grunde lediglich eine Aufhebung des ansonsten geltenden Verbotes. "Wir hängen immer im Herbst entsprechende Schilder auf", erklärte Juristin Christel Frasch von der Stadtverwaltung. Davon völlig unabhängig betrete jeder die Eisfläche auf eigene Gefahr. Dass die Stadt Stufen angebracht habe, sei ebenso als Bürgerservice zu sehen wie die Anwesenheit von Bauhofmitarbeitern oder der Freiwilligen Feuerwehr.

Prinzipiell sei es verboten, auf Meschesse, Postteich oder anderen Eisflächen zu laufen. Dass die Stadt das Verbot auf dem  Schlossgraben aufgehoben habe, obwohl es ja ein privates Gewässer ist, hänge mit alten Verträgen mit dem Haus zur Lippe zusammen.

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