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20.02.2012
DETMOLD
Immer wiederkehrende Themen in den Haushaltsberatungen
Baumschutzsatzung bleibt den Detmoldern erhalten

Detmold (te). Die Detmolder Haushaltsberatungen haben so etwas wie "Evergreens", die seit Jahren gern gespielt werden. Zuverlässig standen diese Hits auch jetzt wieder auf dem Programm. Hier die Chartliste der "Top Five":

Auf Platz 5 - das Studiensemiar in Berlebeck. Wenn die Lehrerbildungsstätte die Räume verlassen sollte, möge die Stadt die alte Berlebecker Grundschule zum Verkauf anbieten, hatten die Freien Wähler beantragt. Hier folgte die Politik dem Rat des Kämmerers Hartmut Benkmann: Darüber soll erst dann gesprochen werden, wenn die Räume keinen Mieter mehr haben.

Nummer 4: Das Haus des Gastes in Berlebeck. Die CDU machte sich dafür stark, die "Papiermühle" an einen anderen Träger zu übergeben. Dafür, so Fraktionsvorsitzender Jörg Thelaner, könne man auch in das Haus investieren. Sein Pendant bei der SPD, Berlebecks Ortsbürgermeister Harald Matz, verteidigte das Haus als wichtige Einrichtung für den Ortsteil. Man überlege, wie man die Nutzung des Hauses breiter anlegen könne.
Für den Vorschlag der Freien Wähler, das Haus sofort auf den Markt zu bringen, konnte sich die CDU zwar erwärmen, SPD, Grüne und FDP lehnten das Vorhaben aber mit ihrer Mehrheit ab. Allerdings wurde die Sanierung der Fassade (50 000 Euro) auf das nächste Jahr verschoben. Die Heizungsanlage soll aber für 27 000 Euro erneuert werden.

Platz 3: Die Baumschutzsatzung. Dieses Thema wurde diesmal nur kurz angespielt. Sie bleibt erhalten.

Die Zwei: das "Aqualip". Die Freien Wähler hatten beantragt, das Detmolder Hallenbad zu privatisieren, denn es sei permament defizitär, während Privatbetreiber mit Freizeitbädern Geld verdienten. Doch damit waren die Freien Wähler allein auf weiter Flur. Alle anderen Parteien sprachen sich dafür aus, das Bad bei den Stadtwerken zu belassen. Allerdings müsse man sich zu einem anderen Zeitpunkt darüber unterhalten, wie das Defizit gesenkt werden könne, sagte Jörg Thelaner (CDU).

Und die Nummer 1: Die Stadthalle. Verkaufen, vermieten, verpachten - das war der Dreiklang der Freien Wähler. Behalten hieß es aber im Chor von CDU bis SPD. "Ein Verkauf der Halle wäre zum jetzigen Zeitpunkt verkehrt", formulierte Thomas Trappmann (FDP), da die Auslastung der Halle ansteige. Allerdings müsse darüber diskutiert werden, wie das Defizit der Stadthallen-Gesellschaft zu senken sei.
Die Stadthalle an dieser Stelle sei unverzichtbar, sagte Harald Matz (SPD). Und Jörg Thelaner verlangte, sich so schnell wie möglich vom Hangar 21 zu trennen, aber die Stadthalle zu behalten.


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