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22.08.2013
DETMOLD
Stadt wünscht sich mehr Hinweise auf wilde Müllkippen

Detmold. Altölkanister, Toiletten, Rasenschnitt, Farbeimer, Schlachtabfälle - die Liste der Dinge, die illegal im Detmolder Stadtgebiet entsorgt werden, ist lang. Pro Monat beseitigt die Stadtreinigung sieben bis acht größere Müllablagerungen. Sie hofft künftig auf mehr Hinweise zu vermüllten Orten und insbesondere zu den Verursachern. Wenn diese nicht gefunden werden, dann trägt der Steuerzahler die Entsorgungskosten.

Laut einer Mitteilung der Stadt würden die Abfälle am häufigsten in unmittelbarer Nähe von Glascontainern entsorgt werden, aber auch an schlecht einzusehenden Orten oder wenig genutzten Wegen.

"Manchmal dreht sich einem der Magen um, wenn wir eine wilde Müllkippe beseitigen müssen", erzählt Flake. Die Kosten trägt die Allgemeinheit, wenn der Verursacher nicht ermittelt werden kann. Wer erwischt wird, muss nicht nur die Kosten für die Entsorgung tragen, sondern kann auch mit einem Bußgeld von bis zu 100.000 Euro zur Kasse gebeten werden. Die Kosten kann die Stadt nicht genau beziffern. Die seien unterschiedlich, je nach Art der Müllentsorgung. Eine Zunahme der Entsorgung werde nicht festgestellt, vielmehr habe es immer schon etliche wilde Müllkippen gegeben.

Bei Erika Hannich im KuK-Büro für Kreatives und Kritisches und bei der Ordnungsbehörde können illegale Müllkippen gemeldet werden. "Wir sind auf die aktive Mithilfe aus der Bevölkerung angewiesen, nicht nur um die Verschmutzungen zu beseitigen, sondern auch, um gegen die Müllsünder vorzugehen."

Wilde Müllkippen stellen eine Gefahr für Menschen und Tiere dar. Chemikalien versickern im Boden und gelangen so ins Grundwasser. Hochgiftige Schwermetalle wie Blei, Quecksilber oder Cadmium sind beispielsweise in weggeworfenem Elektroschrott enthalten. Über das Grundwasser, die Bäche und Flüsse gelangen sie schließlich auch in die Nahrungskette.

Dabei ist die Müllentsorgung in der Stadt Detmold durch das Wiegesystem der Grauen und Grünen Tonne fair geregelt. Verpackungen aus Kunststoff werden kostenlos mit dem Gelben Sack entsorgt. Alle Arten von Elektrogeräten aus privaten Haushaltungen, Alttextilien und jährlich zwei Kubikmeter Sperrmüll pro Haushalt können, ohne dass Gebühren entstehen, bei der AGA angemeldet oder am Recyclinghof der AGA, Orbker Straße 75, kostenlos angeliefert werden.

Die besonders gefährlichen Schadstoffe können ebenfalls kostenlos entsprechend des Abfuhrkalenders einmal pro Monat fachgerecht entsorgt werden. Sammelbehälter für Glas stehen an den bekannten Orten bereit. Kompostierbare Garten- und sonstige Abfälle können gegen geringe Entgelte bei der Deponie "Hellsiek" abgeliefert werden.

Hinweise auf eine illegalen Müllablagerung können unter 05231-977535 oder info@detmold.de gegeben werden. Gerne können wilde Müllkippen auch über die untenstehenden Kommentarfunktion gemeldet werden.


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Kommentare
Einmal rund um den Kronenplatz / Arminstraße / Industriestraße und dann an fast jeden Altglas oder Kleidercontainer und einmal die Querstraßen beim / am Bahnhof, nach einem Wochenende im Schloßpark und dann etc etc etc

Lippische Spar- Art um Müllgeb. zu sparen auf Kosten der Steuerzahler , klasse weiter so.......
Geiz ist geil den Hausmüll in die öffentliche
Mülltonne. Beispielhaft .

Mir fällt da sofort der neue ZOB ein, wo es keine Raucherzone(n) gibt und die Kippen somit überall liegen. Das ist leider keine Auszeichnung für eine Kulturstadt wie Detmold.
Auch in der Bachstraße, in der Sprottauer Straße und am Lidl (Bushaltestellen Braunenbruch) findet sich achtlos weggeworfener Müll.

Der hintere Bereich des Mescheseeparkplatzes sieht auch immer sehr schlimm aus.
Einige Mülleimer im Bereich des neuen Werre Erholungsweges an der Arminstraße würden ebenfalls sehr helfen.

Parkplatz am Friedhof auf dem Königsberg in Spork Eichholz. Neben dem Fußweg Am Knochenbach, da meinen anscheinend die Anwohner sie können all ihre Grünabfälle in den Graben oder auf die freie Fläche schütten. Ebenso im Wäldchen paralell zur Strasse "Im Teiche", die Anwohner haben riesige Gärten und meinen sie können ihren Abfall dort an der Bahn beseitigen. Da wurden sogar Büsche gepflanz um dann hinter diesen den Grünabfall zu kippen. Vom Wäldchen garnicht zu reden. Einigen Anwohne haben auch kein Problem mit am helllichten Tag dort mit Schubkarre hinzufahren und denn den Müll abzukippen. Echt Schade. Das könnte so schön sein in der Ecke.



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