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27.11.2012
DÖRENTRUP
Bega wächst zum größten Lebenshilfe-Standort
Neubau steht dicht vor seiner Fertigstellung

"Fühlen uns hier wohl" | Foto: Grote

Dörentrup-Bega. Der "Winterliche Basar" der Lebenshilfe Lemgo hat zahlreiche Besucher nach Bega gelockt. Die Werkstatt für Menschen mit Behinderungen präsentierte ein vielfältiges Angebot. Die LZ sprach mit Werkstattleiter Jörg Rother auch über den Neubau in Bega, der im kommenden Jahr eingeweiht werden soll.

Wer hat an diesem Markt mitgewirkt?

Jörg Rother
: Der "Winterliche Basar" wird komplett von den Werkstätten der Lebenshilfe gestaltet: Beteiligt sind die Werkstätten aus Bega, Lemgo, Elfenborn und der Außenstelle Lügde. Auch die Planung unter Leitung von Christiane Beine wurde von einem Team der Lebenshilfe übernommen, und die rund 50 Helfer, die hier heute im Einsatz sind, sind ebenfalls alles Mitarbeiter von uns.

Welche Produkte werden hier angeboten?

Rother
: Wir verkaufen unter anderem Tischdecken, Kinderkleidung und Körnerkissen aus der Näherei, die Gärtnerei bietet Weihnachtssterne und Dekorationen an, aus der Tischlerei haben wir die beliebten Apfelstiegen, Grillzangen und Holzspielzeug. Die Dorfgemeinschaft Elfenborn hat einen Stand mit Naturwollprodukten und Bienenwachskerzen aus der eigenen Manufaktur. Natürlich ist die Werkstatt Laubke wieder mit den Lemgoer Vogelhäuschen dabei, und der Werkstattladen aus der Lemgoer Innenstadt ist ebenfalls mit einem Stand vertreten.

Wofür werden die Einnahmen verwendet?

Rother
: Die Einnahmen dienen keinem besonderen Zweck, sie fließen in unser allgemeines Budget und so zum Teil auch in Form von Arbeitslöhnen direkt an die behinderten Menschen, die hier beschäftigt sind und all diese Dinge hergestellt haben.

Das zur Zeit größte Projekt ist sicherlich der Neubau auf dem Gelände der Werkstatt Begatal. Wie werden Sie das neue Gebäude nutzen?

Rother
: Dort entstehen 24 Arbeitsplätze für schwerst Mehrfachbehinderte. Außerdem schaffen wir einen Snoezelraum, der unter anderem mit einem Klangwasserbett Entspannung bietet, und einen Therapieraum. Darüber hinaus gewinnen wir Raum für 16 Arbeitsplätze für den Berufsbildungsbereich Industrie. Der Neubau wird außerdem eine eigene kleine Kantine enthalten.

Wann werden Sie die neuen Räume beziehen können?

Rother
: Wir gehen davon aus, dass der Neubau Ende Februar bezugsfertig ist. Außen ist jetzt schon soweit alles fertig, wir haben mit dem Innenausbau begonnen. Die Einweihung soll beim "Tag der Offenen Tür" zum Muttertag  sein. Wir haben hier dann 240 Arbeitsplätze und sind der größte der sechs Standorte der Lebenshilfe, die insgesamt rund 570 Menschen mit Behinderungen beschäftigt.

Wie ist die Akzeptanz der Werkstatt und der Erweiterung vor Ort?

Rother
: Wir fühlen uns hier wohl und haben ein gutes Verhältnis zur Gemeinde. Das Miteinander in der Nachbarschaft ist sehr gut. Gerade durch den Neubau profitiert der Ort ja auch: Wir beschäftigen Handwerker aus der Umgebung und bieten natürlich auch Arbeitsplätze für Nicht-Behinderte aus der Gegend. Und wir würden uns auch im nächsten Jahr wieder freuen, wenn viele junge Menschen die Gelegenheit nutzen, unsere Einrichtung in einem freiwilligen Sozialen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst kennen zu lernen.

Das Interview führte LZ-Mitarbeiterin Marlen Grote.


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