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12.11.2011
EXTERTAL
Extertal investiert in die "Bergdörfer"
Gemeinde informiert über geplante Maßnahmen in Almena, Laßbruch und Silixen
VON MANUELA SCHÜRSTEDT

Auch die Dörfer Almena, Laßbruch und Silixen sollen vom Förderprogramm profitieren, in das die Gemeinde Extertal aufgenommen worden ist. Erste Planungen liegen bereits vor.

Laßbruch soll schöner werden: Diese aufgelassene Hofstelle ist als Teil eines attraktiven Ortskerns im Gespräch. Foto: Schürstedt

Extertal. Anders als am Vortag in Bösingfeld war das Interesse der Bevölkerung aus den so genannten "Bergdörfern" an den geplanten Maßnahmen jedoch gering. Lediglich rund 40 Interessierte folgten der Einladung der Gemeinde zur Informationsveranstaltung ins "Haus Breiding". Nach einer allgemeinen Einführung mit dem "Dauerbrenner"-Thema "Demographischer Wandel" und seinen möglichen Folgen ging Stadtplaner Jens-Peter Huesmann aus Bielefeld auf die konkreten Projekte ein. Diese basieren auf Vorschlägen, die das "Forum Extertal", ein Gremium aus Bürgern und Kommunalpolitikern, zuvor erarbeitet hatte.

Finanziert werden die Projekte zu 70 Prozent aus dem ISEK-Förderprogramm des Landes, um das sich die Gemeinde erfolgreich beworben hatte. Für Almena sehen die Städteplaner Handlungsbedarf vor allem im nördlichen Bereich des Ortes. Ganz oben auf der Liste steht die Revitalisierung des Rosenberg-Parks. Er ist Dreh- und Angelpunkt weiterer Maßnahmen von der Ausschilderung über die Wegegestaltung, die Sicherung der Abbaukante des Steinbruchs bis hin zur Wiederherstellung der ehemaligen Sichtachsen in Richtung Ortskern. "Ein weiteres Potenzial von Almena sind die Bachläufe im Ort", erklärte Huesmann und riet zum Grünrückschnitt rund um die Alme.

Das Alleinstellungsmerkmal von Laßbruch ist die Oberberg-Klinik für Psychotherapie, deren Neubau im Oktober 2010 fertiggestellt wurde. Die Betreiber investierten 13 Millionen Euro in den Standort. Nun will die Gemeinde ebenfalls investieren und vom Wanderrundweg bis zum Ausbau des Radwegenetzes den Ort verschönern. Zentrales Thema ist die Entwicklung eines aus städtebaulicher Sicht wichtigen Ortsmittelpunktes. Die aufgegebene Hofstelle im Zentrum des Ortes könnte hierbei eine große Rolle spielen.

Das zentrale Thema für Silixen ist nach wie vor das geplante Mehrgenerationenhaus im alten Pfarrhaus in Kombination mit dem Engagement eines Privatinvestors, der neben der Silixer Kirche in einem derzeit unbewohnten Resthof Service-Wohnungen für Senioren einrichten will.


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