Extertal. Trotz offensiver Vermarktung wird die Gemeinde Extertal ihre Gewerbeflächen nicht los. Das soll sich jetzt ändern. Im Finanz- und Wirtschaftsausschuss am Dienstagabend ist beschlossen worden, dass eine Arbeitsgruppe gebildet werden soll. Ihre Aufgabe: Vorschläge für die intensivere Vermarktung entwickeln.
Die Unabhängige Wählergemeinschaft Extertal (UWE) hatte in der Sitzung einen Antrag vorgelegt, in dem sie genau das forderte. "Wir werden die zahlreichen Anregungen der UWE in die Arbeit der Gruppe mit einbeziehen", sagte Gemeinde-Kämmerer Horst Kortemeier auf LZ-Anfrage. Die UWE regte an, dass die Wirtschaftsförderungsbroschüre aktualisiert und neu aufgelegt werden solle. Außerdem könne der Internetauftritt der Gemeinde um das Thema "Gewerbeansiedlung und Wohnungsbau" ergänzt werden. "Auch den Hinweis, dass wir Fachleute mit ins Boot holen sollen, nehmen wir mit auf", so Kortemeier. Er denke dabei an Marketing- und Werbeexperten.
Besonders im Gewerbegebiet Silixen gebe es große Probleme. "Wir bieten die Grundstücke immerzu an, haben aber keinen Zulauf. Eine Möglichkeit wäre hier, dass auf die freien Flächen Solaranlagen gebaut werden", meinte Kortemeier. Auch wolle man überlegen, einen "Wirtschafts- und Mittelstandstag" ins Leben zu rufen. Hier könnten sich die Extertaler Betriebe vorstellen.
Wann die Arbeitsgruppe zum ersten Mal tagen wird, ist noch nicht beschlossen worden. Bürgermeister Hans Hoppenberg wurde beauftragt, die Mitglieder aus Rat, Verwaltung, Marketing und Werbung zusammenzustellen. (alex)









