Horn-Bad Meinberg. Damit möglichst viele Schüler in den Genuss eines Mensa-Essens kommen, soll die Stadt diese mit 15 000 Euro unterstützen. Das hat die Stadtverordnete der Linken, Diana Ammer, für den Haushalt 2012 vorgeschlagen.
Mit dem Geld solle eine soziale Ausgestaltung des Mensa-Bezahlsystems und der Essenspreise ermöglicht werden, forderte Ammer vor dem Rat. Mit der Summe könnten Einrichtung und Mehrkosten für das Chipsystem, mit dem bargeldloses Zahlen möglich wird, finanziert werden. Dadurch müssten diese Kosten nicht auf die Essenspreise umgelegt werden. Zudem könne ein Zuschuss in Form eines Rabatts für Mehrkindfamilien gewährt werden. Ihr Deckungsvorschlag dafür: die Vergnügungssteuer bis zur Höchstgrenze zu erhöhen.
Der Vorschlag stieß bei Bürgermeister Eberhard Block nicht auf positive Resonanz. Der Chip sei im Preis kalkuliert. Für den Zuschuss bestehe keine Notwendigkeit. SPD-Fraktionsvorsitzender Thomas Tölle nannte es Aktionismus, an einer solchen Stellschraube zu drehen. Gemeinsam mit den Schulen solle vielmehr überlegt werden, wie der Mensa zum Erfolg verholfen werden könne. Auch CDU-Fraktionschef Frank Kuhlmann plädierte dafür, den Antrag aufzugreifen, wenn es die Haushaltslage zulasse.(co)







