Horn-Bad Meinberg. "Als Amateur habe ich nicht gemerkt, dass es sich hierbei um Filme von Laien handelt", so Landrat Friedel Heuwinkel. Er hat am Sonntag den "Sonderpreis der Stadt Horn-Bad Meinberg" beim Landesfilmfestival NRW in Horn vergeben.
Dieser ging an den Film mit dem treffenden Titel "Selbstgedreht". Das Werk von zwölf Minuten Länge reichten Rudolf Albrecht und Hubert Pieper vom Videofilmkreis Gütersloh ein. Sie erhielten für ihren "fesselnden Film", so die Jury, auch den "Preis für die beste Bildmontage". Die höchste Wertung erhielt "Mensch, Kuba". An dessen Autor, Michael Preis vom Filmklub Dortmund, ging daher der "Preis des Bundesverbandes Deutscher Film-Autoren (BDFA) für den besten Film des Festivals". Den "Sonderpreis des Kreises Lippe" hingegen übergab Bürgermeister Eberhard Block an den Film "HSV-Der Jubiläumsfilm" von Klaus Piotrowski, Vizepräsident des BDFA und Mitglied im Filmklub Dortmund.
Bei dem vom Lippischen Amateur-Film- und Video-Club e.V. (LAFC) ausgerichteten Festival hatten Klaus Krafft aus Jülich als Juryleiter sowie Wolfram Schmachtenberg aus Köln, Jürgen Richarz aus Ennepetal, Antoni Skorniewski aus Bergisch Gladbach, Dr. Rolf Kuchelka aus Elsdorf und Herbert Kania aus Paderborn alle Hände voll zu tun. Am Samstag und Sonntag schauten sie sich 22 Werke an, die sie in einer anschließenden Besprechung bewerteten.
Vier der 22 Werke wurden sogar in Lippe gedreht: "Die Wiedergeburt einer verlorenen Klangwelt" von Dieter Kuhnert handelt von der Restaurierung der Lemgoer Schwalbennestorgel, in "Straßentheater" beobachtete Autor Dieter Ehlenbröker das Straßentheater Detmold. Der Film "100 Quadratmeter Leidenschaft" von Elke Weipert und Helmut Schilling beschäftigt sich mit einem passionierten Sammler von Modelleisenbahnen, und mit "Demon's Eye" wagte sich Gernot Schlüter an den Motorradclub Horn-Bad Meinberg. (Eva)
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