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08.02.2013
HORN-BAD MEINBERG
SPD kritisiert schlechte Staatsbad-Vermarktung
Sozialdemokraten befürchten negative Auswirkung
VON MANFRED BRINKMEIER

Horn-Bad Meinberg. Die SPD sieht beim Veranstaltungsmanagement für den Bereich des Staatsbades Meinberg noch erhebliches Potenzial. Hier müsse aus Sicht der Sozialdemokraten deutlich nachgebessert werden.

Der Fraktionsvorsitzende Thomas Tölle verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass zum Teil Veranstaltungen wegen zu geringer Nachfrage abgesagt worden seien. Darüber hinaus würden insgesamt zu wenige Veranstaltungen angeboten. Tölle: "Wenn diese Entwicklung weiter anhält, dann geht davon nach außen eine negative Wirkung für das Staatsbad als Veranstaltungsort aus. So etwas können wir uns auf Dauer nicht leisten."

Begrüßt wird vom Sprecher des Arbeitskreises Bad Meinberg der SPD-Fraktion, Dieter Krüger, aber die Absicht von Stadt und Landesverband, bei den Verhandlungen nun Qualität vor Schnelligkeit zu stellen. Es sei positiv, wenn die vielen Detailfragen mit dem nötigen Tiefgang im Dialog geklärt würden. Der Fraktionsarbeitskreis regt an, den Anpassungsprozess beim Staatsbad durch ein Zukunftsgutachten begleiten zu lassen.

Die Beteiligten hätten durch das bereits vor einigen Jahren erstellte Gutachten des Europäischen Tourismus-Instituts eine sehr gute Basis, auf der Sachverständige aufbauen könnten. An dem dafür entstehenden finanziellen Aufwand solle das Land beteiligt werden. "Es ist unerlässlich, für die nächsten Monate, in denen Verhandlungen geführt werden, einen gemeinsamen Arbeitsplan zu entwickeln", meint Thomas Tölle. Die Sozialdemokraten denken dabei etwa an die laufenden Gesundheitsprogramme, an das eingangs genannte Veranstaltungsmanagement und an Werbemaßnahmen.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende: "Es nützt nichts, am Ende eine Lösung für das Staatsbad zu finden, um dann festzustellen, dass sich in der Zwischenzeit der Betrieb von selbst erledigt hat. Wir wollen deshalb einen Weckruf installieren, was das Marketing betrifft." Dabei sei zwingend und alsbald auch zu klären, welche Rolle die Stadtmarketing GmbH dabei spiele.

"Es ist nun mal nicht so, dass die Verhältnisse in Bad Meinberg noch so sind wie vor zwei Jahren. Deshalb finden wir - losgelöst von der Immobilien-Frage -, dass die Vakanz beim Veranstaltungsmanagement nicht hinnehmbar ist. Hier fordern wir Präsenz ein", betont Thomas Tölle. Zusammen mit Dieter Krüger hält er es für denkbar, dass eine neue Betriebsgesellschaft teilweise Aufgaben der Stadtmarketing GmbH übernimmt.


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