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09.02.2012
KALLETAL
Fünf Bewohner sollen ihre Häuser im Ferienpark räumen

Leben im Ferienhaus | Foto: Krull

Kalletal-Lüdenhausen (khk). Erika und Uwe Müller wohnen seit Oktober 2008 in einem Haus im Ferienpark Lüdenhausen. Jetzt sollen sie unter Androhung eines Zwangsgeldes durch den Kreis Lippe ausziehen. Die rechtliche Lage ist eindeutig: Es ist nicht zulässig, ein Ferienhaus als Dauerwohnsitz zu nutzen.

Was Uwe Müller so sauer macht ist, dass ihm das, wie er sagt, bei seinem Einzug keiner gesagt habe. Das Verwaltungsgericht Minden hat Müller in einem Urteil vom 25. August 2011 bestätigt, dass die Nutzungsuntersagung des Kreises für das Dauerwohnen rechtens sei, da sich das Haus in Lüdenhausen in einem Ferien- und nicht in einem Wohngebiet befinde.

In Lüdenhausen sind es 17 der 32 Ferienhäuser die zum Teil schon seit mehr als zehn Jahren ständig bewohnt sind - was auch geduldet wird. Bei fünf Häusern ist das jetzt allerdings anders.

Im Mai 2011 hatte das Ehepaar vom Kreis die Aufforderung bekommen, sich bis zum 1. Dezember 2011 eine neue Wohnung zu suchen. Wegen Müllers Gesundheitszustand wurde die Frist bis kommenden Sonntag verlängert. 1.000 Euro werden fällig, wenn der Auszug bis dahin nicht erfolgt ist. Weitere 2.000 Euro Zwangsgeld oder ersatzweise Erzwingungshaft stehen im Raum, wenn Müller eine weitere Frist am 1. April 2012 verstreichen lässt.

Bisher hat er keine Wohnung gefunden. Die Gemeinde bietet Müllers nur eine Unterkunft im Obdachlosenheim Stemmen an. Da wollen sie aber nicht hin, weil sie ihren Hund nicht mitnehmen können.

Kommentare
Wenn sie nur für kurze Zeiteine Wohnung suchen kann ich ihnenmit einer kleinen Wohnung EBK vorhanden aushelfen.

Solche Skandale wie hier mal wieder der Fall ist , gibt es nur in Lippe ! Sollen doch mal die Beamten vom Kreis ihre Häuser räumen und vor den nichts Stehen !!

Warum will die Gemeinde ihre Fehler in Puncto Anmeldung nicht zugeben und wieder alles auf den kleinen Bürger abwälzen und sie auch noch als Lügner Abstempeln ? Herr Kohlhagen ??

Solche Skandale wie hier mal wieder der Fall ist , gibt es nur in Lippe ! Sollen doch mal die Beamten vom Kreis ihre Häuser räumen und vor den nichts Stehen !!

Ich habe den Artikel auch gelesen.Wir haben auch ein Haus dort erworben. Woher soll der Käufer/Mieter eigentlich wissen, das dort nicht gewohnt werden darf? Notare weisen nicht darauf hin. In den Kaufverträgen gibt es keine Hinweise dazu. Das Einwohnermeldeamt begrüßt jeden herzlich als Neubürger. Einziger Hinweis bei der Anmeldung war der, das gesagt wurde: Dauerwohnen wird vom Kreis dort geduldet, aber die Gemeinde unterstützt das Dauerwohnen ausschließlich. Was bedeutet solch eine Aussage nun für einen normalen Bürger?Nun, er verlässt sich darauf was die Behörde sagt, meldet sich brav polizeilich an, und richtet sein Leben dort ein. Hätte es auch nur im Ansatz einen Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Dauerwohnens gegeben, hätten wir dieses Haus niemals erworben. Den Charakter einer Ferienhaussiedlung bzw. der eigentliche Bebauungsplan dürfte unserer Meinung nach, lange funktionslos geworden sein. Alle Häuser im Privatbesitz, seit Jahrzehnten keine Vermietung mehr, keine Verwaltung, überhaupt keine Tourismusförderung von seiten der Gemeinde(bezogen auf diese Siedlung).Nicht mal der Hinweis auf eine Ferienhaussiedelung auf deren Homepage.Warum nicht das Dauerwohnen legalisieren? So hat die Gemeinde konstante Steuereinnahmen, das Dorf bleibt erhalten und gepflegt.Die langjährig dort lebenden Bürger müßten nicht wegziehen, es würden eher noch einige neue hinzukommen. Was für die gemeinde Kalletal ebenfalls eine zusätzliche Steuereinnahme darstellen würde.
Recht und Gesetz sollten im Sinne der Bürger umgesetzt werden....nicht dagegen.



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