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25.11.2011
KREIS LIPPE
Drei lippische Bibliotheken bieten E-Books ab 2012
VON KATHARINA PAVLUSTYK

 

Bücher in digitaler Form | Foto: Pavlustyk

Kreis Lippe/Lemgo. Neun Bibliotheken in Ostwestfalen-Lippe wollen ab 2012 im Verbund elektronische Bücher (E-Books) ausleihen. Drei lippische Einrichtungen sind mit im Boot.

Zum Verbundprojekt, das von der Landesregierung für drei Jahre gefördert werden soll, gehören die Büchereien in Lemgo, Detmold, Bad Salzuflen, Herford, Minden, Rheda-Wiedenbrück, Espelkamp, Verl und Rietberg, sagte Hans-Ulrich Struck, Leiter der Lemgoer Einrichtung. Struck informierte die Mitglieder des Ausschusses für Kultur und Tourismus in der alten Hansestadt über die E-Book-Ausleihe, die im kommenden Jahr starten soll.

Elektronische und Hör-­Bücher, Zeitschriften und Zeitungen in digitaler Form aber auch Filme sollen nach Angaben Strucks im Verbund angeschafft werden. Von den Internet-Seiten der Bibliotheken können registrierte Nutzer dann die Dateien herunterladen. Dabei fallen mögliche Probleme mit der Rückgabe weg: Nach einer bestimmten Dauer werden E-Books & Co. laut Struck einfach vom (Tablet-)Computer oder E-Book-­Reader gelöscht und seien wieder für andere Nutzer verfügbar.

Umfrage
Büchereien in Lemgo, Detmold und Bad Salzuflen bieten ab 2012 E-Books zur Ausleihe an. Sind E-Books eine echte Alternative zu gewöhnlichen Büchern?





"Ich sehe eine große Chance der E-Book-Ausleihe im Verbund, weil wir neue Nutzerschichten ansprechen können", betonte Hans-Ulrich Struck während der Sitzung des Lemgoer Kulturausschusses. Der Markt für elektronische Medien sei zwar noch gering. "Aber die Steigerungsraten sind so enorm, dass wir als Bibliothek nicht daran vorbeikommen", fügte der Leiter der Stadtbücherei in der alten Hansestadt hinzu.

Start für die E-Book-Ausleihe soll laut Struck voraussichtlich Mitte 2012 sein, da vor der Anschaffung verschiedener Medien die elektronische Schnittstelle der Verbund-Partner eingerichtet werden muss.


Typischer E-Book-Kunde ist männlich

Elektronische Bücher sind in Deutschland laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens GfK ein Nischenprodukt. Laut Berechnungen der GfK Panel Services lag der Anteil von E-Books am gesamten deutschen Buchumsatz im vergangenen Jahr 2010 bei 0,5 Prozent, heißt es auf der Homepage des Unternehmens mit Sitz in Nürnberg. Die Studie habe zudem ergeben, dass Deutsche in 2010 insgesamt 21 Millionen Euro für E-Books (ohne Schul- und Fachbücher) ausgegeben und zwei Millionen Titel gekauft haben. "Der typische E-Book-Kunde ist männlich und im Alter zwischen 30 und 49 Jahren." (kpa)

Kommentare
@Bernd
Das ganze wird durch DRM kontrolliert Einfach bei Wikipedia nachgucken. Für mich leider keine Alternative, deshalb benutze ich nur DRM-freie E-Books, z.B. vom Projekt Gutenberg..

Interessante Sache.

Und wie stellt man sicher, dass die E-Books auch tatsächlich nach Ablauf der Frist gelöscht werden? Ein automatisches "Verfalldatum" der Textdatei?

Bzw. wer kann wie garantieren, dass der User nicht irgendwie eine Kopie des E-Books macht und irgendwo anders speichert?



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