Kreis Lippe. Die Bau-Innung Lippe hat Kritik an dem am 1. Mai in Kraft tretenden Vergabe- und Tariftreuegesetz NRW geübt. Danach soll das Bauhandwerk für internationale Sozialstandards haften. Künftig ist die Vergabe von öffentlichen Aufträgen nicht nur an Mindestlöhne gekoppelt, sondern auch an andere Sozialstandards wie das Verbot von Kinderarbeit oder den Nachweis von Fördermaßnahmen für Frauen in Unternehmen. "Wie sollen wir kontrollieren, unter welchen Bedingungen ein Granit in Indien geschlagen wird, den unsere Baustoffhändler einführen?", so Obermeister Gerhard Schäfer in einer Mitteilung.
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