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08.02.2013
KREIS LIPPE
CDU: Land muss mehr für Kliniken zahlen
Geld für Investitionen und Personal fehlt

Kreis Lippe. Die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) übt Kritik an der Finanzierung der Kliniken. Auch die Klinikum Lippe GmbH bekommt immer weniger Geld für Investitionen. Die CDU-Kreistagsfraktion sieht die Qualität der medizinischen Versorgung gefährdet und fordert das Land auf, den Betrag wieder aufzustocken.

"Mit den Standorten Detmold, Lemgo und Bad Salzuflen ist das Klinikum Lippe die tragende Säule der medizinischen Versorgung in unserem Kreis und unverzichtbar für die Menschen hier", macht CDU-Fraktionschef Dr. Lucas Heumann den Stellenwert in einer Pressemitteilung deutlich.

Bei Geschäftsführer Peter Schwarze informierten sich die Christdemokraten über die konkreten Auswirkungen. "Rund 5,3 Millionen Euro jährlich hat das Klinikum zwischen 2007 und 2012 allein in medizinische und technische Ausstattung sowie Instandhaltung investiert. Die Landesmittel dafür jedoch sind von 4,1 Millionen Euro in 2007 auf aktuell 3,2 Millionen Euro geschrumpft, was einem Rückgang von 95 Euro auf 71 Euro pro Patient entspricht", rechnet Schwarze vor.

Er gibt zu bedenken, dass sich das Leistungsportfolio eines Krankenhauses letztlich auch an seinen Investitionsmöglichkeiten orientieren muss. Laut KGNW liegt Nordrhein-Westfalen bei der Krankenhausförderung im Ländervergleich "im Bezug zur Bevölkerungszahl auf einem enttäuschenden 14. Platz" und bezogen auf die Planbetten sogar auf dem letzten Platz.

"Wir erwarten, dass das Land seiner gesetzlichen Verpflichtung zur Finanzierung der Klinik-Investitionen deutlich stärker als bislang nachkommt", fordert Heumann angesichts dieser Bilanz.

Auch bei den Personalkosten sieht Schwarze Handlungsbedarf, denn diese seien massiv unterfinanziert. "Die hohe Qualität unserer medizinischen Versorgung darf nicht gefährdet werden. Gerade bei uns im ländlichen Raum sichern die Kliniken ein Stück Lebensqualität der Menschen und brauchen eine verlässliche Finanzierung durch Land, Bund und Krankenkassen", fasst Heumann zusammen.


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Kommentare
Wen man die Zahlenspielereien von Herrn Schwarze unvoreingnommen liest ( Die Landesmittel dafür jedoch sind von 4,1 Millionen Euro in 2007 auf aktuell 3,2 Millionen Euro geschrumpft, was einem Rückgang von 95 Euro auf 71 Euro pro Patient entspricht", rechnet Schwarze vor. ) kann dies für Ihn nur bedeuten.... . noch kürzere Liegezeiten und höheren Patientendurchsatz , bei noch weniger Personal.
ICh glaube bei der Vorstellung wird mir schlecht und ich hoffe,daß ich nicht in den Genuss dieses * Zahlenspiels* geraten muß !
Der Schlußsatz ( Auch bei den Personalkosten sieht Schwarze Handlungsbedarf, denn diese seien massiv unterfinanziert. "Die hohe Qualität unserer medizinischen Versorgung darf nicht gefährdet werden. ) kann Niemanden , welcher in den Kliniken in der Pflege tätig ist, wirklich glücklich machen ....Der Satz bedeutet NICHTS Gutes für Dienstzeiten und die Arbeit am Patienten !



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