Lage-Hörste. Als eine Konsequenz aus dem Resümee der Hörste-Konferenz von 2009 hatte Landschaftsarchitekt Jürgen Reuter vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) aus Münster ein dorfbauliches Entwicklungskonzept für den Luftkurort erstellt und im Juni vergangenen Jahres dem Bau- und Planungsausschuss sowie der Öffentlichkeit vorgestellt. Technischer Beigeordneter Thorsten Paulussen betonte, dass es sich um einen roten Faden handle, "an dem wir uns entlang hangeln wollen." Die Entwicklung müsse sich im Ortskern Hörste, sprich um den Hörster Krug, abspielen.
Es gebe mehrere Möglichkeiten der Einflussnahme. Beispielsweise über Straßen, Wege, den Eingang zum Kurparkbereich, im sportlichen, im allgemeinen Bedarf und bei den Bebauungsplänen. "In den Bereichen der Lückensschließung sind wir wesentlich intensiver unterwegs sind als bei der Neugestaltung von Bebauungsplänen", unterstrich der Beigeordnete. Paulussen erinnerte daran, dass alle Gremien, die sich vorher mit dem Thema befasst haben, einstimmige Voten dafür gefasst hätten.
Bürgermeister Christian Liebrecht erinnerte daran, dass das Entwicklungskonzept als Handlungsrahmen verabschiedet werde. Mit seiner Forderung, die Inhalte noch einmal für die Zuschauer zu erläutern, konnte sich Otto Lücke von der FWG nicht durchsetzen. Der Bürgermeister entgegnete, dass das Konzept schon viermal vorgestellt worden sei. Rückendeckung erhielt er von Grünen-Fraktionsvorsitzendem Jürgen Rosenow. Die Sache sei breit diskutiert worden. Das Publikum habe das verstanden.







