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27.11.2012
LAGE
Vorsitzender übt im Personalausschuss Kritik an der Auflösung des Fachteams Umwelt
Personalrat sieht Bedarf für weitere Stellen
VON WOLFGANG BECKER

Lage. Seit 2005 sind in der Stadtverwaltung 78 Stellen abgebaut worden. Um die Leistungsfähigkeit zu erhalten, sollen im nächsten Jahr keine weiteren Reduzierungen erfolgen. Der Personalrat begrüßt das.

Vorsitzender Rüdiger Fuhrmann fand im Personalausschuss lobende Worte für die Veränderungen in der Fachgruppe Jugend. Der Zuwachs von 3,5 Stellen sei dem erforderlichen Ausbau der U3-Betreuung geschuldet. Auch die interkommunale Zusammenarbeit sei mit dem schulpsychologischen Dienst erweitert worden. Weitere Aufgabenverlagerungen hielt Fuhrmann aber nicht für sinnvoll. "Die Kosten der Personalaufwendungen werden auf Grund der erforderlichen Tariferhöhungen weiter leicht steigen. Diese Steigerungen dürfen trotz der Haushaltssicherung nicht zu Lasten der im Stellenplan ausgewiesenen Stellen gehen", mahnte er.

Er erwarte, dass ein weiterer Hausmeister im Asylbewerberheim eingestellt werde. Einerseits sei zurzeit eine erhöhte Zahl an Asylbewerbern zu bewältigen, andererseits sei diese Arbeit nicht mit einer normalen Hausmeistertätigkeit zu vergleichen. "Hier kommen Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammen. Für einen Hausmeister ist oft nicht leicht, damit umzugehen. Ein gemeinsames Auftreten von zwei Beschäftigten hilft nicht nur beim Möbel schleppen, sondern wirkt oft deeskalierend," sagte Fuhrmann.

Kritik übte er an der Auflösung des Fachteams Umwelt. "Der Personalrat hatte sich dagegen ausgesprochen. Wegen fehlender Mitbestimmungsrechte konnten wir das aber nicht verhindern", erklärte er. Damit noch etwas Positives erreicht werden könne, bat er zu prüfen, ob die Stelle eines Energiebeauftragten auf eine volle Stelle aufgestockt werden kann. Das Gleiche gelte für die Aufgaben des Klimaschutzes.

Der Personalrat erwarte außerdem, dass im Bereich des Bauhofes freie Stellen wieder besetzt und weitere eingerichtet werden. Nachdem in diesem Jahr die so genannten "Ein-Euro-Jobs" auslaufen, müssten diese Tätigkeiten wieder von Mitarbeitern des Bauhofes erledigt werden. Fuhrmanns Worten nach gebe es dort zurzeit zehn Beschäftigte zu wenig.

Erfreulich sei die Entwicklung im Ausbildungsbereich. Neben Verwaltungsfachangestellten sollen auch wieder Beamte für den gehobenen Dienst ausgebildet werden. Der Personalrat sehe es positiv, dass zuerst Beamte des mittleren Dienstes die Möglichkeit erhalten, einen Aufstiegslehrgang zu besuchen. Dadurch könnten Verwaltungsfachangestellte nach der Ausbildung übernommen werden und Aufgaben des mittleren Dienstes wahrnehmen. Unerlässlich sei es aber, spätestens 2014 wieder die Stellen für Beamtenanwärter öffentlich auszuschreiben.



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