Lemgo (Rei). Der Holzeinschlag im Lemgoer Forst in dieser Winter-Saison wird rund 380.000 Euro in die klamme Stadtkasse fließen lassen. Ein guter Wert.
"In normalen Jahren liegen wir bei um die 300.000 Euro", so Hans-Friedrich Meiercord, Leiter des Eigenbetriebs "Forst & Grün". Insbesondere für das minderwertigere Palettenholz seien die Preise gestiegen: Von 40 Euro noch vor zwei Jahren auf 60 Euro pro Kubikmeter.
Der Exportweltmeister Deutschland braucht immer mehr Europaletten. Stadtförster Meiercord sieht den Lemgoer Forst allerdings nicht als Verfügungsmasse zum Stopfen von Haushaltslöchern. "Wir betreiben hier seit Jahrzehnten nachhaltige Holzwirtschaft. Diese sichert und verbessert den Lebensraum Wald, damit auch künftige Generationen denselben oder sogar noch höheren Nutzen von ihm haben werden."
Abgeholzt wird nur, was nachgewachsen ist.
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