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24.02.2012
LEMGO
Braker Politiker machen Gegenvorschlag zur Streichliste aus dem Rathaus
Spielen am Eichenmüllerhaus
VON THOMAS REINEKE

Diese Tore könnten sich bald für Kinder öffnen | Foto: Reineke

Lemgo (Rei). Die Politik hat erste Entscheidungen in der Spielplatz-Frage getroffen. Dazu gibt es einen interessanten Vorschlag aus Brake: einen Treffpunkt für Kinder am Eichenmüllerhaus einzurichten. Während der Ortsausschuss Kirchheide die geplante Schließung der Spielplätze in Brüntorf (nur Bolzplatz), Matorf und auf dem Sonnenhügel in Kirchheide ohne Gegenfinanzierungsvorschläge ablehnt, gehen die Braker Politiker einen anderen Weg: Vorsitzender Uwe Vieregge (CDU) präsentierte dem Ortsausschuss mit Zahlen untermauerte und kostenneutrale Alternativvorschläge zu dem Verwaltungsmodell - mit Erfolg.

Die Braker Politiker entschieden sich einstimmig für folgende Variante: Statt wie von der Verwaltung vorgeschlagen, die Anlagen auf dem Stucken und "Schiefe Breite" zu schließen, wollen die Braker den Stucken erhalten. Sie würden zudem auf die Anlage in der Bülte verzichten, wenn stattdessen ein Spielplatz im Park hinter dem Eichenmüllerhaus  in der Braker Mitte angelegt würde. "Die Braker Spielplätze liegen bisher jeweils am Ortsrand.

Info
Unstrittiges Aus

In der Sitzung des Jugendhilfeausschusses hat die Politik durchblicken lassen, welche Spielplätze aus Spargründen auf alle Fälle geschlossen werden. "Unstrittig" sei der Abbau der Anlagen Hopfenfohr (künftig nur noch ein Bolzplatz), Hyazinthen-, Menke- und Mozartstraße, Lindenwall am Ententeich, Sommerhäuschenweg, Spiegelberg, Berliner Straße und Am Rahrebruch in Hörstmar, Schlingfeld und Reherberg in Entrup, am Freibad in Kirchheide und Im Bruche in Lüerdissen (dafür soll der Platz in Luherheide erhalten bleiben). Über die ebenfalls auf der Streichliste stehenden Anlagen im Sundern in Voßheide und Kixweg in Wahmbeck beraten noch die jeweiligen Ortsausschüsse in ihren Sitzungen am 28. bzw. 29. Februar.

So hätten wir eine zentrale Anlage, und der Garten des Eichenmüllerhauses muss als städtisches Grundstück sowieso gepflegt werden", sagt Vieregge. Dazu käme ein weiterer Spielplatz an der Braker Grundschule. Das hatte auch die Verwaltung vorgeschlagen. Um diesen und den Schulstandort  sicherer zu machen, schlägt der Ortsausschuss ferner vor, die Straße "Güldene Mine" zur Sackgasse zu machen.

Fachbereichsleiter Thomas Portong sprach in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses von "sehr konstruktiven Vorschlägen" aus Brake. Er lobte, dass auch der Alternativvorschlag das Sparziel der Stadt einhalte. Einen Beschluss hierzu traf der Jugendhilfeausschuss indes noch nicht. So soll auch noch das Fachgremium für Kultur zu dem möglichen Spielplatz an der städtischen Galerie Eichenmüllerhaus Stellung nehmen.

Gegenüber dem Jugendhilfeausschuss bekundeten Vertreter von Anwohnern der Spielplätze Finkental, Sonnenhügel und Laubke, die Pflege der Anlagen in Eigenregie zu übernehmen. In der Laubke liegt der Fokus auf dem Erhalt des Bolzplatzes. Die Sonnenhügel-Anwohner verwiesen zudem darauf, dass im Einzugsgebiet des Kirchheider Platzes über 130 Kinder wohnen.


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