Lemgo (Rei). Am Rand des Gewerbegebiets Grevenmarsch wird aktuell reichlich Erde bewegt: Bagger koffern mit ihren starken Armen 20.000 Kubikmeter Boden aus. Die Bega erhält entlang des Isringhausen-Grundstücks teilweise ein neues Bett.
Mit den Arbeiten im Westen Lemgos hat sich ein funktionierender Hochwasserschutz für die alte Hansestadt jedoch keineswegs erledigt. Bis 2020 folgen weitere Bau-Abschnitte bis hinauf zur Schlossmühle in Brake. Hierfür gibt es aber eine Bedingung: Das Land muss weiter Mittel hierfür freigeben. Insgesamt würde der Hochwasserschutz 8,5 Millionen Euro kosten. Eine Summe, die die klamme Stadt allein nie tragen könnte.
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