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09.02.2013
LEMGO
Zukunft der Ostschule bleibt umstritten
Schuldebatte spitzt sich zu

Lemgo. Der neue Schulentwicklungsplan wird in der Politik unterschiedlich interpretiert. Das ist bereits zur Einbringung des Zahlenmaterials durch Gutachter Dr. ­Detlef Garbe deutlich geworden.

In der jüngsten Sitzung des Schulausschusses ließen Vertreter der Grünen und der FDP durchblicken, dass sie am Standort der Ostschule festhalten werden. Gutachter Garbe hatte angesichts der zu erwartenden Schülerzahlen in den kommenden Jahren den Schluss gezogen, dass sich für die Gemeinschaftsschule Am Schloss, zu der die Ostschule gehört, aus rechtlichen Gründen nichts ändern müsse. Er prognostiziert eine Dreizügigkeit. Wenn allerdings die Stiftung Eben-Ezer eine Grundschule mit inklusivem Unterricht am Standort Ostschule eröffnen würde, wären es voraussichtlich nur noch zwei Klassen für die Regelgrundschule. Wie berichtet, will die Verwaltung die beiden Standorte der Gemeinschaftsschule in der frei werdenden Hauptschule Brake zusammenführen. Die großen Fraktionen im Stadtrat, CDU und SPD, hatten sich bereits in dieselbe Richtung geäußert.

Wolfgang Sieweke (Bürger für Lemgo) fragte nach der Summe, die eine ­Schließung der Hauptschule Brake, der Anne-Frank-Förderschule und des Grundschulstandorts Hörstmar einsparen würde. Hintergrund: Laut Ratsbeschluss soll im Bereich Schulen 340.000 Euro pro Jahr eingespart werden. Die Frage des Ratsherrn konnte Geschäftsbereichsleiter Thomas Portong nicht beantworten. Alle genannten Schulen befänden sich ja noch in der Nutzung. Auch auf eine Bürgeranfrage, welche Transportkosten bei einer Schließung der Ostschule auf die Stadt zukämen, konnte Portong nicht beantworten.

Grünen-Sprecher Dr. Burkhard Pohl sagte, dass die Stadt bereits mit zwei Schulschließungen das Einsparziel von 340.000 Euro im Jahr erreichen würde. Er brachte zudem die Anne-Frank-Schule als künftige Heimat für die Ersatzschule von Eben-Ezer ins Gespräch. Dieser Standort sei jedoch nicht nachgefragt worden, so Geschäftsbereichsleiter Portong. Dazu mutmaßte er, dass sich der künftige Träger einer inklusiven Grundschule nicht für den traditionellen Standort einer Förderschule interessieren würde. Diese Aussage rief im Zuschauerraum Kommentare wie "Das ist ja unglaublich" hervor. (Rei)


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