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09.02.2012
LEOPOLDSHÖHE
Heimatverein wartet auf Bauabnahme
Melitta Schindler neue stellvertretende Museumswartin

Warten auf das Okay vom Kreis | Foto: Breder

Leopoldshöhe. Der Dachboden des Leopoldshöher Heimatmuseums steht voll mit Großgeräten. "Jetzt muss nur noch die Bauabnahme durch den Kreis erfolgen", meint Eberhard Titze, "dann kann er freigegeben werden fürs Publikum." Auf diesen Tag wartet der Museumswart schon sehnsüchtig.

Seit fünf Jahren ist die Dienstagsgruppe des Heimatvereins damit beschäftigt, den Museumsboden auf dem Heimathof für Ausstellungen vorzubereiten. Für den Zugang wurde eine selbst gezimmerte Eichenholz-Treppe eingebaut, ein Notausgang musste her, Brandschutzauflagen mussten erfüllt werden.

Ja, und dann warteten die alten Schätzchen noch darauf, aufgemöbelt zu werden - die mehr als 200 Jahre alte hölzerne Drechselbank mit Fußbetrieb zum Beispiel, die Kartoffelsortiermaschine, die Windfege, mit der früher die Spreu vom Weizen getrennt wurde, oder die Geräte zur Flachsbearbeitung. "Bis auf ein paar sind alle Geräte fertig restauriert", meint Titze beim Gang über den Dachboden. Er hebt die Hand und zeigt: "Da steht noch eine alte Tischlerei."

Titze freut sich auf den Tag, an dem er die Schutzplanen abdecken und den Museumsbesuchern die neue Ausstellungsfläche mit den historischen und zumeist landwirtschaftlichen Geräten präsentieren kann.

Melitta Schindler ist auch schon sehr gespannt. Seit dem 1. November vergangenen Jahres ist sie stellvertretende Museumswartin. Als erste Frau ist sie in die Männerdomäne der Dienstagsgruppe eingebrochen. Manschetten vor den Herren der Schöpfung hat sie nicht. "Die Männer hier sind alle ganz nett", meint die Oerlinghauserin lachend. Es kämen ja alle aus Freude her. "Und es macht Spaß, wenn man seine Ideen einbringen kann."

Wie der Museumswart wird Melitta Schindler Führungen übernehmen, Hochzeiten vorbereiten, beim Sauber machen helfen und mit anpacken, wo es geht. "Das Heimatmuseum ist doch ein echtes Schmuckstück", meint sie. Pro Jahr kämen gut 3000 Besucher, berichtet Titze. "Seit Beginn hat sich die Zahl verzehnfacht." Wer an einer Führung interessiert ist, kann sich unter 05208/6167 bei ihm melden.


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