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04.02.2013
LEOPOLDSHÖHE
Neue Lesereihe feiert erfolgreiche Premiere
Bernhard Venjakob befasst sich mit der "Kindheit in der Literatur"

Angeregte Diskussion | Foto: Kemna

Leopoldshöhe (kem). Die neue Lesereihe "Kindheit in der Literatur" in der Gemeindebücherei Leopoldshöhe ist erfolgreich gestartet. Drei Dutzend Literaturfreunde lauschten im BIB  Leo interessiert den Kindheitserinnerungen von Fontane, Hauptmann und Kästner sowie einer Erzählung von Updike.

Alle zwei Monate will Bernhard Venjakob aus Erinnerungen bekannter und weniger bekannter Autoren vorlesen. "Eltern" hieß das Thema des ersten Abends. Venjakob hatte jeweils die Kindheitsphase der Autoren von sieben bis acht Jahre ausgewählt. Wie viel die kleinen Jungen schon von den Problemen der Erwachsenen mit bekamen, begriffen und behielten, war beeindruckend.

Die "Echtheitsfrage", also wie viel hinzu gedichtet und wie viel wirklich erlebt wurde, wollte Venjakob nicht stellen. Das seien Erinnerungen, die in Erzählform gefasst über das Subjektive hinaus gingen und somit Literatur seien, erklärte er. Bei allen vier Autoren gab es als "roten Faden" ein gestörtes Verhältnis der Eltern zueinander. Jeder Schriftsteller drückte seiner Kindheitserinnerung bzw. -erzählung einen eigenen Stempel auf und war in seinem literarischen Stil zu erkennen.

Theodor Fontane schildert anekdotisch seinen ausgabefreudigen und spielsüchtigen Vater und seine strenge Mutter. Auch bei Gerhart Hauptmann macht die Mutter ihrem Mann Vorwürfe, weil das Geld, was sie in die Ehe mitgebracht hat, ausgegeben wurde.

Erich Kästner dagegen plagten als Achtjähriger emotionale Probleme mit seinen Eltern. Sie beschenkten ihn Weihnachten reichlich und er musste schauspielern, um beide gleich mit Dankbarkeit zu beglücken.
Der Junge aus John Updikes Erzählung empfindet die Großeltern und Eltern als die "vier Ecken des Schutzdachs seiner Kindheit".


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