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05.02.2013
LEOPOLDSHÖHE
Weitere Diskussion um Markierungen auf der Ortsdurchfahrt Asemissen
Termin vor Ort soll Klärung bringen

Leopoldshöhe (mib). Die Diskussionen über die Markierungen auf der Ortsdurchfahrt Asemissen (L751) reißen nicht ab. Die SPD-Fraktion hat einen Antrag an den Landesbetrieb Straßen.NRW gestellt. Sie fordert, dass die Markierungen wieder entfernt oder Korrekturen vorgenommen werden.

Die Verwaltung wird den Antrag zur Kenntnisnahme an den Landesbetrieb als Straßenbaulastträger weiterleiten, so Fachbereichsleiter Jürgen Taron im Ausschuss für Straßen, Plätze und Verkehr. Während der nächsten Sitzung wird sich der Ausschuss mit dem Antrag befassen. Zuvor regte Manfred Burkamp (SPD) an, einen Ortstermin einzuberaumen. Am besten sollten die Mitglieder mit dem Fahrrad kommen. Das sei wohl zu viel verlangt, meinte hingegen Ausschussvorsitzender Siegfried Habicht (CDU). Jeder könne die Strecke ja allein abradeln.

Statt des Ortstermins mit dem gesamten Ausschuss schlug Jürgen Taron eine Alternative vor, die Zustimmung fand: Vertreter vom Landesbetrieb und vom Kreisstraßenverkehrsamt werden eingeladen, um die Hauptstraße mit Fraktionsabordnungen in Augenschein zu nehmen. Taron bemüht sich jetzt um einen Termin - möglichst vor der Sitzung.

Die SPD-Fraktion kritisiert in ihrem Antrag, dass die Führung der Radfahrer extrem unübersichtlich und uneinheitlich sei. Die Markierungen entsprächen nicht überall den rechtlichen Vorgaben. Sie fordert, dass der alte Zustand wieder hergestellt wird oder die Markierungen gemäß der einschlägigen Rechtssprechung korrigiert werden. Würde weder das eine noch das andere getan, sollte der Landesbetrieb Grundstücke erwerben, damit die Fahrbahn so verbreitert werden kann, dass sie den Rechtsvorschriften entspricht.

"Ich bin heilfroh, wenn solche Markierungen da sind", brach Jürgen Hachmeister in der Sitzung des Fachausschusses eine Lanze für die neue Fahrbahnaufteilung. Die Radler seien auf dem Schutzstreifen viel sicherer aufgehoben als auf dem Gehweg. Der Grünen-Fraktionschef, selbst Vielradler, plädierte dafür, zunächst den Sommer und die weiteren Erfahrungen abzuwarten. Der Ausschuss könnte das Thema danach noch einmal aufgreifen.

Kommentare
Ich bin heute zum ersten Mal seit Einführung der Fahrradspuren mit dem Rad in Asemissen gewesen und habe versucht, mich konsequent an die Spuren zu halten. Fazit: Für Radfahrer ist das lebensgefährlich. Zum Einen kommt man sich als Radfahrer blöd vor, wenn rechts (=Parkstreifen) alles frei ist, man aber quasi mitten auf der Straße fährt und den Autoverkehr aufhält. Da ist es dann kein Wunder, dass einige Autofahrer trotz Gegenverkehr überholen und davon ausgehen, dass der Radfahrer schon Platz machen wird, wenn es ihm zu eng wird. 2 Mal ist es mir passiert, dass ein Auto dermaßen knapp an mir vorbeigefahren ist, dass mir ganz anders wurde. Ich werde jedenfalls nur noch möglichst weit rechts fahren. Parkstreifen hin oder her.



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