Leopoldshöhe. Für die Haushaltsberatungen 2013 haben die Politiker von der Verwaltung einen Prioritätenkatalog für den Straßenbau an die Hand bekommen. Danach werden sie entscheiden, welche Baumaßnahmen in diesem Jahr in Angriff genommen werden sollen.
Für den Ausschuss für Straßen, Plätze und Verkehr ist unstrittig, dass die Endausbauten zur Erweiterung des Gewerbegebietes Asemissen (485.000 Euro), des Heinrich-Lübke-Weges (265.000 Euro) und der Parkstraße am alten Sportplatz Asemissen (100.000 Euro) in 2013 realisiert werden sollten. Der Beschluss fiel einstimmig aus. Die beiden letztgenannten Bauvorhaben würden nicht den Kernhaushalt der Gemeinde belasten, sondern im Wirtschaftsplan der Leopoldshöher Immobilien- und Liegenschaftsverwaltug (LIL) ihren Niederschlag finden.
Die Verwaltung schlägt für dieses Jahr ferner den Erstausbau der Apfelstraße (52.000 Euro) vor, außerdem die Wiederherstellung der Straßen "Berkenbruch" (130.000 Euro) und "Am Wellenholz" (200.000 Euro). In diesen beiden Straßen müssen auch neue Regenwasserkanäle verlegt werden. Bei dem Erstausbau werden die Anliegerbeiträge nach dem Baugesetzbuch (BauGB) erhoben, bei der Wiederherstellung einer Straße nach dem Kommunalabgabengesetz (KAG).
In ihrer Prioritätenliste hat die Verwaltung in diesem Jahr ferner den Rückbau der Waldstraße vorgesehen. Zwischen der Grester Straße und dem Fußweg am Eselsbach soll die Fahrbahn schmaler gemacht und ein Parkstreifen sowie ein Gehweg angelegt werden. Die Kosten: rund 70.000 Euro.
Die Gehwege zwischen Lessing- und Hauptstraße (12.000 Euro) sowie zwischen Ginster- und Sperlingsweg (26.000 Euro) werden auf jeden Fall in diesem Frühjahr angelegt. Diese Baumaßnahmen waren bereits im Haushalt 2012 eingeplant, die Arbeiten mussten jedoch verschoben werden.
Der Rad-/Gehweg an der Helpuper Straße (80.000 Euro) wird ebenfalls in diesem Frühjahr erneuert. Die Verwaltung bereitet gerade die Ausschreibung vor. Auf dem 460 Meter langen Teilstück zwischen Fettpott- und Dorfstraße soll das Pflaster durch einen Asphaltbelag ersetzt werden. Absackungen und andere Schäden machen die Sanierung erforderlich.
Damit die Bürger frühzeitig wissen, was auf sie zukommt, schlug der Ausschuss vor, sie regelmäßig vorab darüber zu informieren, welche Straßenbaumaßnahmen die Gemeinde in den nächsten Jahren plant.(mib)








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