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30.01.2013
LÜGDE
Investor stellt detaillierte Pläne für die "Marienhöfe" in Lügde vor
Die Volksbank kann bleiben, wo sie ist
VON JUSTIN BLUM

Die Planungen für die "Marien­höfe" sind abgeschlossen. Ob das Projekt verwirklicht werden kann, liegt jetzt an der Entschlussfreudigkeit potenzieller Bewohner und Ladenbesitzer.

Lügde. Für Autofahrer geht es in die Tiefe. So zumindest sieht es der Entwurf von Tanja Linke und Axel Hagemeyer vor. Beide gehören zum Architekturbüro "Bauzeit" und haben den Plänen für die Lügder "Marienhöfe" den letzten Schliff verliehen.

Wichtigste Neuerung: Das eigentlich für den Abbruch vorgesehene Gebäude der Lügder Volksbank soll nun doch bestehen bleiben. "Die Filiale ,nur' wegen der Errichtung einiger Parkplätze komplett abzutragen, erschien bei näherer Betrachtung wenig sinnvoll. Jetzt haben wir eine Tiefgarage mit 17 Stellplätzen vorgesehen. Die Einfahrt erfolgt direkt durch das Untergeschoss eines zum Quartier gehörigen Hauses in der Vorderen Straße", erklärte Architekt Axel Hagemeyer.

Weil die Volksbank in ihrem alten Quartier bleibt, steht noch mehr Ladenfläche im Untergeschoss der "Marienhöfe" wieder zur Verfügung. "Insgesamt können wir hier rund 750 Quadratmeter anbieten, die sehr flexibel aufteilbar sind", so Hagemeyer. "Hier könnte man auch über kleinere Einheiten nachdenken, die vor allem für junge Existenzgründer interessant sind. Mit dem angedachten ,Kern gesund'-Programm wären verschiedene Förderungen, etwa ein temporärer Mieterlass, vorstellbar", so Bauamtsleiter Günter Loges.

Bis auf zwei Maisonette-Wohnungen sind alle 17 Wohneinheiten barrierefrei geplant - sogar einen Aufzug bis hinunter zur Tiefgarage soll es geben. Der große Innenhof soll während der Öffnungszeiten der Geschäfte im "Marienhof" für alle Lügder begehbar sein. "Wir sind von dem Projekt überzeugt. Was nun noch fehlt, sind die Käufer", fasste Bürgermeister Heinz Reker zusammen.

"Für sechs bis sieben Gewerbeflächen haben wir konkrete Anfragen. Wir wollen jetzt offensiv in die Vermarktung einsteigen", so Klaus Meyer, Vorstandsmitglied der Volksbank Hameln-Stadthagen.

"Damit es losgehen kann, sollten schon so gut wie alle Gewerbeflächen weg sein", fügte Müller-Bau-Geschäftsführer Bernd Mühlenhof an, mit den Mietwohnungen sei es nicht ganz so eilig. Seine Firma ist zunächst für den Erwerb der Grundstücke und den Abbruch der alten Gebäude zuständig. Die Realisierung der "Marienhöfe" liegt jedoch in den Händen des Unternehmenszweigs "MIB-Projektentwicklung". Stimmt die Anzahl der Kauf- und Mietverträge, könnte der Bau im Spätsommer starten.



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