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05.02.2013
Kirchengemeinde sieht dringenden Handlungsbedarf
Raum für den Abschied

Bedrückend | Foto: Gringel

Oerlinghausen-Helpup (gri). Die Aufbahrungsräume der evangelisch-reformierten Kirche in Helpup sind in einem kaum noch vertretbaren Zustand. Das sagt der Kirchenvorstand und fordert die Stadt auf, sich an einem Neubau finanziell zu beteiligen. Ohne einen öffentlichen Zuschuss sei das Projekt nicht zu realisieren.

"Das derzeitige Gebäude ist sehr eng, dunkel, nicht beheizbar und entspricht damit nicht dem Bedürfnis der Trauernden", formuliert der Kirchenvorstand den Bedarf in einem Antrag an die Lokalpolitik. Ohne das Geld der Stadt sei der Neubau nicht möglich, meint Josef Grote. Er ist Vorsitzender des Friedhofsausschusses der Kirchengemeinde, zu der Menschen aus Helpup und Greste gehören.

Er sieht die Stadt bei der Finanzierung in der Pflicht: Laut dem Bestattungsgesetz des Landes müssen Kommunen gewährleisten, dass Tote auf einem Friedhof bestattet werden können. Der kommunale Friedhof liegt in Lipperreihe.

Bestatter David Heilmann hat seinen Vertrag mit der Stadt über die Nutzung der dortigen Verabschiedungsräume gekündigt und einen eigenen Kühlraum an seinem Standort an der Hauptstraße gebaut. Die Verabschiedungsräume in Helpup hält er für nicht zumutbar. Dort bleiben die Leichname derzeit in der ehemaligen Garage neben der Kirche. Es gibt zwei Räume, 16 und acht Quadratmeter groß. Der kleinere besitzt eine Kühlung.

Ein neuer Anbau würde nach ersten Plänen rund 250.000 Euro kosten. Ein Drittel übernimmt die Kirchengemeinde, das zweite Drittel will Bestatter Dirk Reineke investieren. Den fehlenden Betrag müssten Leopoldshöhe und Oerlinghausen beisteuern. "Wir wollen endlich wissen, woran wir sind", sagt Grote.

Bürgermeisterin Herbort verweist auf die nächste Sitzung des Hauptausschusses im April. Investor Reineke will bis dahin warten. Lehnt der Ausschuss den Vorschlag der Kirchengemeinde ab, wird auch er wahrscheinlich eigene Räume bauen.


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