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24.11.2012
SCHIEDER-SCHWALENBERG
Die Zukunft der Schlossparkschule bleibt ungewiss
Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses bringt kein Licht ins Dunkel

Keine leichte Aufgabe | Foto: Brinkmeier

Schieder-Schwalenberg. Zum Teil kopfschüttelnd haben Lehrer, Eltern und Schüler der Schlossparkschule am Donnerstagabend die Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses verlassen. Sie hatten eine konkrete Antwort zur Zukunft der Schlossparkschule erwartet. Die bekamen sie allerdings nicht.

Für Schulrat Hans-Werner Rüther liegt das Hauptproblem darin, dass die Eltern die hervorragende Arbeit, die in der Hauptschule belegbar geleistet werde, nicht honorieren. "Wir wissen deshalb nicht, wie viele Anmeldungen es denn für das neue Schuljahr tatsächlich geben wird." Eines sei aber klar: "Die Mindestanmeldezahl von 18 Schülern ist nicht verhandelbar. Sollte die Zahl niedriger sein, wird es keine Eingangsklasse geben."

Wenn diese Situation eintreten werde, dann werde er die Stadt zur Einberufung einer Elternversammlung auffordern. "Und dann erwarte ich konkrete Antworten von der Stadt, wie es mit der Schule weitergehen soll." In zwei Jahren werde man aber ohnehin überlegen müssen, ob überhaupt noch regulärer Unterricht an der Schlossparkschule möglich sei, wenn es keine neuen Eingangsklassen geben werde, betonte der Schulrat ergänzend. Bis dahin werde die Zahl der Hauptschüler dadurch nämlich von 117 auf nur noch 62 zurückgehen.

Kooperationen mit den Nachbarkommunen Blomberg, Lügde oder Steinheim würden ausscheiden, weil Schieder-Schwalenberg die dafür erforderliche Zahl von 50 Schülern pro Jahrgang nicht zusammenbekommen werde. Bürgermeister Gert Klaus brachte deshalb eine Primus-Schule ins Gespräch - also ein Verbund der Hauptschule mit den beiden Grundschulen. "Das wäre aber ein neuer Schulversuch. Hier sind wir leider ein gebranntes Kind, hat uns das Land doch auf diesem Gebiet bereits zwei Abfuhren erteilt."

Eckhart Sporleder (SPD) warnte davor, die Zeit mit der Suche nach alternativen Modellen zu verschwenden. Es sei einfach Fakt, dass die Hauptschule keine Akzeptanz bei den Eltern finde. Für Werner Loke (Grüne) kommt es ohnehin nicht infrage, Abgangsschüler von Grundschulen gezielt an die Hauptschule zu lotsen. "So etwas wird den Schülern und Eltern nicht gerecht. Wir machen schließlich Politik für Menschen und nicht für die Hauptschule."

Ausschussvorsitzender Moritz Ilemann (Grüne) brachte aus dem Bildungsausschuss des Kreises Lippe den Hinweis mit, dass man in Detmold sehr genau die aktuellen Diskussionen im lippischen Südosten beobachte. "Es gibt dort mittlerweile Bedenken, dass die drei Nachbarkommunen ein tragfähiges Modell zum Wohl der Eltern und Schüler zustande bringen."(mab)

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