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01.02.2012
SCHLANGEN
Unebenes Pflaster schafft Stolperfallen in Schlangen
Vier Kreuzungsbereiche müssen erneuert werden
VON CORDULA GRÖNE

In der Ortsmitte sitzt das Pflaster an vier Verkehrsknotenpunkten locker. Die Bereiche sollen deshalb saniert werden. Das Wie ist jedoch noch offen.

Nicht mehr eben | Foto: Gerstendorf-Welle

Schlangen. Planer Dirk Schneider vom Büro Drilling & Schneider zeigte dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt die Schadensproblematik auf. An den Knotenpunkten Dedinghauser Weg/Langetalstraße und Im Dorfe sowie Langetalstraße/Ortsmitte sowie Ortsmitte/Detmolder Straße haben sich Pflastersteine verschoben und sind mit hellen Schlieren versehen. Betroffen sind auch die Naturstein-Rinnen am Rand.

Die Ursachen liegen nach Meinung von Dirk Schneider im verdichteten Untergrund, der kein Wasser durchlässt. "Das Wichtigste ist, dass Wasser unter den Fugen ablaufen kann." Erfolge das nicht, lockerten sich in Folge die Pflastersteine. "Ein Problem gab es immer, wenn verschiedene Materialien aneinanderstießen", erläuterte Ausschussvoristzende Gerti Klöpping (SPD) - zum Beispiel ein Betonfundament mit einer Naturstein-Rinne. Es sei eine Erkenntnis der vergangenen 25 Jahre, dass beides zusammen nicht funktioniere, bestätigte der Planer.

Da die teilweise aufgeworfenen Pflastersteine auch für Radfahrer und Fußgänger eine Gefahr darstellen, müssen die Kreuzungsbereiche auf kurz oder lang neu gestaltet werden. Über das Wie ist das letzte Wort jedoch noch nicht gesprochen. Angesichts der finanziellen Lage der Gemeinde kam auch eine kostengünstige Variante auf den Tisch. Schneider schlug eine schlichte Pflasterung ohne die kreisförmige Sonderverlegung vor, die zurzeit noch vorhanden ist. Das rote Pflaster würde dann eine homogene Fläche darstellen. "Das hat sich schon bewährt und wäre eine schlichte Lösung", so Schneider.

Das Büro legte eine Kostenschätzung über 130.000 Euro vor. Die gestalterisch schönere Pflasterung würde je Knotenpunkt um 2000 bis 3.000 Euro teurer. Auf Nachfrage von Dr. Walther Husberg (CDU) gab Schneider zu: "Ein kompletter Ausbau in Asphalt ist am günstigsten." "Es ist eindeutig, dass wir etwas machen müssen", sagte Bürgermeister Ulrich Knorr. Wichtig ist für ihn, ein einheitliches Bild zu erhalten. Die Politiker sollen sich nun die schlichte Pflasterung anschauen, die an anderen Stellen in der Gemeinde schon verwirklicht ist. Das Thema kommt also wieder auf die Tagesordnung.



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