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25.02.2012
SCHLANGEN
Eltern werden zu Lernbegleitern ihrer Kinder
Pilotprojekt unterstützt Schlänger Familien bis zum Ende der Kindergartenzeit

Gemeinsam spielen | Foto: Brinkmeier

Schlangen (mab). Im August erstürmen Erstklässler wieder die Grundschulen. Damit beginnt für die ganze Familie ein neuer Lebensabschnitt. Hierbei möchte das "Family-Programm" Eltern unterstützen.

Unter dem Motto "Familie schafft Chancen" treffen sich Eltern, deren Kinder in diesem Jahr eingeschult werden, seit dieser Woche regelmäßig in den Gemeinden Schlangen und Lügde. Marlies Schliemann, Leiterin des Familienzentrums Alte Rothe in Schlangen: "Für die gesamte Familie ist die Einschulung des Nachwuchses ein ganz wichtiges Ereignis. Viele Untersuchungen haben gezeigt, dass der Einfluss der Eltern auf den Schulerfolg von Kindern mehr als doppelt so groß ist wie der von Kita, Schule und Unterricht zusammen. Die Eltern spielen also eine ganz wichtige Rolle."

Info
Programme:
Der Verein "Buddy" mit Sitz in Düsseldorf wurde 2005 gegründet; Präsidentin ist Prof. Dr. Rita Süssmuth. Mit den Programmen "Buddy" und "Family" sollen Kompetenzen und Potenziale von Jugendlichen und Kindern fördert werden. Dazu bedürfe es einer veränderten Lernkultur in Schulen und Familien, die die Bedürfnisse der Kinder in den Mittelpunkt stelle. Im "Buddy"-Programm für soziales Lernen bestimmen Schüler das Schulleben entscheidend mit. Mit dem "Family"-Programm werden Eltern zu Lernbegleitern ihrer Kinder. Infos: www.buddy-ev.de.

Aus diesem Grunde sei das "Family-Programm" ins Leben gerufen worden. Es habe das Ziel, Eltern als Lernbegleiter ihres Kindes zu unterstützen - im Alltag zu Hause und "fast ganz nebenbei". Das geschieht nun in Lügde und Elbrinxen sowie in Schlangen und Oesterholz-Haustenbeck. An den vier Standorten treffen sich Elterngruppen an insgesamt zehn Nachmittagen. Betreut werden sie dabei von so genannten "Family"-Begleiterin.

Das sind im Familienzentrum Alte Rothe Juliane Schäfer und Lisa Brügger. Sie wurden zusammen mit weiteren Fachkräften seit November in Detmold entsprechend qualifiziert. Juliane Schäfer und Lisa Brügger haben sich im Vorfeld bei Info-Nachmittagen den Eltern vorgestellt. Beide wollen diese darin stärken, bei den Kindern genau hinzuschauen. Wie ist der Bildungsstand meines Kindes? Lernt mein Kind? Spielt es nur oder macht es gar nichts? Solchen Fragestellungen soll nachgegangen werden. Brügger: "Uns ist also auch das Beobachten und Wahrnehmen ganz wichtig. Das soll mit ganz vielen praktischen Übungen erreicht werden."

Es gehe aber auch darum, was das Verhalten der Eltern beim Kind bewirke, so Schäfer. "Wir wollen, dass die Eltern mehr Anregungen bekommen, um das Kind in seiner Entwicklung zu unterstützen und zu stärken." Das könne schon durch einfache Dinge wie das Mithelfen in der Küche oder bei der Vorbereitung des Kindergeburtstages sein.
Nur Berlin, Düsseldorf und Lügde sind außerdem beim Pilotprojekt dabei - dank Bürgermeister Ulrich Knorr.


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