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22.08.2013
SCHLANGEN
Schlänger Förderverein "Initiative Kirchturmsanierung" spendet insgesamt 16.000 Euro
Gotteshaus erstrahlt in altem Glanz

Spende für die Kirchen | Foto: Karenfeld

Schlangen (ka). Die Sanierungsarbeiten am 700 Jahre alten Turm der evangelischen Kirche in Schlangen sind planmäßig zu Ende gegangen. Die Gesamtkosten von 52.000 Euro liegen deutlich unter der ursprünglichen Kalkulation. Allein 16.000 Euro hat ein Förderverein an Spenden zusammengetragen.

Für Pfarrer Rainer Stecker war es einer der letzten offiziellen Termine, bevor er die Sennerandgemeinde verlassen wird. Gemeinsam mit Mitgliedern des Fördervereins "Initiative Kirchturmsanierung" zog er eine positive Bilanz der aufwendigen Instandhaltungsmaßnahme: "Ein wichtiges Kulturerbe und prägendes Baudenkmal der Gemeinde erstrahlt nach nicht einmal drei Monaten wieder in altem Glanz."

Stecker hat noch einen anderen Grund zur Freude: Statt der ursprünglich kalkulierten 94.000 Euro belaufen sich die Baukosten am Ende "nur" auf insgesamt 52.000 Euro. "Wir sind dankbar dafür, dass verschiedene Handwerker-Firmen einen Teil ihrer Sachleistungen gespendet haben", so der Pfarrer. Die Ausgaben hätten so um etwa 15.000 Euro verringert werden. Zum Glück sei auch der Sanierungsbedarf in den einzelnen Gewerken nicht ganz so groß gewesen wie zunächst angenommen.

Wie berichtet, war Anfang Mai mit den umfangreichen Arbeiten am alten Kirchturm begonnen worden. In einem ersten Schritt musste der gesamte Außenputz abgeschlagen werden. Eine Fachfirma überprüfte dann das dahinter liegende Mauerwerk auf mögliche Schäden: "Glücklicherweise haben wir dabei keine böse Überraschung erlebt", betonte Klaus Kubach, der Bauausschussvorsitzende im Kirchenvorstand. Zum Abschluss bekam die Fassade einen neuen Außenputz und einen wasserdurchlässigen Farbanstrich.

Mit pfiffigen Ideen hatte viele Monate zuvor bereits der Förderverein "Initiative Kirchturmsanierung" auf sich aufmerksam gemacht. "Ein wahrer Verkaufsschlager bis heute ist unser Kirchturmwein", erläuterte der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, Ulrich Knorr. Ein Teil der Einnahmen daraus sei konkret der Instandhaltung zugute gekommen.

Der Spendenerlös insgesamt beläuft sich auf 12.500 Euro; hinzu kommen weitere 3.500 Euro, die der Kirchengemeinde bereits in den Jahren 2011/2012 zugeflossen seien. Jeweils 10.000 Euro steuern die Lippische Landeskirche und die Bezirksregierung Detmold bei. Die evangelische Kirchengemeinde selbst muss laut Kubach noch etwa 16.000 Euro aufbringen. "Das ist ein Bruchteil der kalkulierten Kosten", zeigte sich Ulrich Knorr zufrieden.

Der Förderverein

Auflösen wird sich der Verein mit Ende der Baumaßnahme nicht, er verfolgt noch ein besonderes Anliegen. "Unser Ziel ist es, das Christophorus-Fresko im Kirchturm einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen", so Ulrich Knorr. Vorstellbar sei beispielsweise, die Kirchturmtür mit einem Glasfenster zu versehen und das Fresko anzuleuchten. Ob sich diese Idee realisieren lasse - vielleicht bis zum Lippertag 2015 in Schlangen - hänge von künftigen Gesprächen mit der Kirchengemeinde ab.


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