Sonnabend, 19.04.2014
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24.02.2012
BIELEFELD
Elmar Brok: "Werbeaktion für Nationalpark unzulässig"
Kritik an NRW-Umweltstiftung

Elmar Brok (CDU)

Bielefeld (gär). Der CDU-Bezirksvorsitzende Elmar Brok kritisiert, dass die Stiftung Umwelt und Entwicklung des Landes NRW eine Koordinierungsstelle der Naturschutzverbände zum geplanten Nationalpark in OWL mit 86.000 Euro fördert. "Die Stiftungsgelder müssen gemeinnützigen Zwecken dienen und dürfen nicht für eine politische Werbeaktion benutzt werden", sagte Brok dieser Zeitung. Die Stiftungsaufsicht bei der Detmolder Bezirksregierung solle in dem Fall tätig werden.

Präses Alfred Buß, Vorstandsvorsitzender der NRW-Umweltstiftung, hatte indes betont, die Stiftung halte den Nationalpark für sinnvoll, sie müsse in diesem Konflikt aufklären. Nach Angaben der Bürgerinitiative gegen den Nationalpark werden zudem 575.000 Euro vom Kreis Lippe für die Planung, weitere 20.000 Euro von der Stiftung Ravensberg, 125.000 Euro für eine Infostelle des NRW-Landesbetriebs Wald und Holz sowie 70.000 Euro von der Stadt Bielefeld für eine Nationalpark-Studie aufgewendet.

Dagegen steht eine ebenfalls teure Kampagne der Nationalparkgegner über ein Berliner Büro. Elmar Brok ist der Ansicht, dass die Nationalpark-Debatte "politisch ausgetragen" werden sollte. Eine Strafanzeige, wie sie gegen den lippischen CDU-Landrat und Nationalparkbefürworter Friedel Heuwinkel erstattet wurde, sei nicht zielführend.


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Kommentare
@neutraler Beobachter:
Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen und zeigen damit ironischerweise, dass Sie genau das haben, was Sie Herrn Brok vorwerfen - keine Ahnung.

Der gute Elmar...hat mal wieder keinen Plan....das buddeln an der Falkenburg wir auch von Stftungen, Land und Bund unterstützt.....und wem gehört die Falkenburg?Den Prinzen natürlich!Kümmert sich die Stiftungsaufsicht der Bezirksregierung darum?Nein?Aber vielleicht forscht die LZ ja mal nach...

Ich hoffe, dass die Stiftungsaufsicht der Detmolder Bezirksregierung, wie von Herrn Brok gefordert, tätig wird und das Verhalten der 'Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW' in diesem Fall überprüft. Immerhin geht es hier um die Verwendung von Steuergeldern, und eine Überprüfung kann nicht schaden.
Die Strafanzeige gegen Landrat Heuwinkel sehe ich gar nicht als Maßnahme gegen den Nationalpark. Hier geht es doch um die Frage, ob der Kreis Lippe die Steuergelder korrekt verwendet hat. An der Antwort auf diese Frage sollte jeder Bürger ein Interesse haben.



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