Detmold. Der Streit um um einen "Nationalpark Teutoburger Wald" geht weiter. Stephan Prinz zur Lippe lehnt laut einer Pressemitteilung die Berufung von Rechtsanwalt Günter Kozlowski als Schlichter und ein Schlichtungsverfahren über seine Waldflächen ab.
"In einem professionellen Schlichtungsverfahren wird gemeinsam eine unparteiische Person des Vertrauens beider Seiten ausgewählt, die lediglich eine Empfehlung auszusprechen hat. Davon kann im Fall von Herrn Kozlowski leider nicht die Rede sein. Er ist nicht unparteiisch, denn er hat den Kreis Lippe zuvor anwaltlich in dieser Sache vertreten" wird der Prinz zitiert.
Stephan Prinz zur Lippe: "Für die Planung eines 'Nationalparks Teutoburger Wald" in der bekannten Form ließ sich im Lippischen Kreistag am 23. Januar keine Mehrheit finden. Der Vorschlag einer Schlichtung ist nichts anderes als der Versuch, diesen Sachverhalt zu kaschieren und von geltenden Beschlüssen und politische Zusagen abzurücken." Dafür, so Prinz zur Lippe, gäbe es keine Grundlage und er stehe dafür nicht zur Verfügung.
Die Planung eines Nationalparks Teutoburger Wald in der bekannten Form hält Prinz zur Lippe für gescheitert, da sie auf breiten Widerstand in der Region stößt und den notwendigen Konsens - stets als Grundvoraussetzung für die Errichtung eines Nationalparks genannt – nicht erreicht hat. Sein Appell: "Es ist an der Zeit, dieses Scheitern zur Kenntnis zu nehmen. Einen Konsens gibt es nicht und kann auch durch ein Schlichtungsverfahren nicht ersetzt werden."
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