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15.04.2012
KREIS LIPPE
Umweltminister wird mit Pfiffen in Lippe empfangen
Nationalpark Thema bei Sternwanderung von Johannes Remmel

Wanderung zum Eggeturm | Foto: Gallisch

Kreis Lippe. Wenige Wochen vor den Neuwahlen in NRW hat Umweltminister Johannes Remmel bei einer Sternwanderung der Grünen zum Preußischen Velmerstot noch einmal die Werbetrommel für den Nationalpark gerührt. Der Gang durch die Natur habe ihm klar gemacht: "Gefühlt ist der Nationalpark schon da", sagte er.

Das quittierten gut 150 Nationalparkgegner, die die 250 Befürworter am Eggeturm erwarteten, erwartungsgemäß mit Pfiffen. Laut Remmel vertrage ein Land von der Größe NRWs einen zweiten Nationalpark, zusätzlich zur Eifel. Und: "Wenn Sie dort, wo es schon Nationalparks gibt, Umfragen machen, sagt niemand, er soll wieder weg." Das Zusammentreffen mit den Gegnern kam für den Minister nicht unerwartet: "Ich hätte mir gewünscht, dass wir die Wanderung zusammen gemacht hätten." (aga)



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Kommentare
@fw:
Ich stimme Ihnen vollkommen zu. Herr Remmel hat offensichtlich kaum eine Ahnung, wovon er da redet.

"Gefühlt ist der Nationalpark schon da."Also ich kenne Herrn Remmel nicht persönlich und kann seine Gefühle nicht beurteilen.Da rund um die Vermerstot Nadelbäume stehen,die in einem Nationalpark "entnommen" (was für eine Sprachschöpfung) werden sollen,frage ich mich nach den Gefühlen der nächsten 3 Besuchergenerationen.Gerade auf der Velmerstot erschließt sich einem doch der ganze Wahnsinn der Nationalparkplanung.Wenn der NLP gefühlt schon da ist,dann ist es der "Naturpark",den wir alle erhalten wollen!!

Plötzlich will Herr Remmel mit den Gegnern eines Nationalparks reden, wo er dies so lange versäumt hat. Stattdessen hat man Arbeitskreise eingerichtet, in denen es nur noch um das 'Wie', aber nicht mehr um das 'Ob' eines Nationalparks geht. Dabei wissen die Initiatoren der Nationalparkpläne doch ganz offensichtlich gar nicht, wie man diese in Lippe politisch und rechtlich noch umsetzen soll.

Die Äußerungen des Ministers scheinen wenig reflektiert. Ich habe fast schon ein wenig Mitleid mit ihm.

Wenn man die (Zeitungs)kommentare der befürwortenden Bürger hätte man sich gewünscht die wären gekommen und hätten "ihrem" minister einmal zugehört. Er musste nämlich zugestehen, dass hier im evtl Nationalpark nicht die totale Idylle entsteht, sondern über viele Jahre noch die Sägen zu hören sein werden um Nadelbäume zu fällen. Seit 2007 ist dieser Prozess durch einen orkan verursacht auch in oesterholz nähe kreuzkrug zu beobachten, ich denke da werden sich einige Befürworter dann die Augen reiben.
Aber Minister Remmel ist in seinen Ansichten auch mal so mal so, wie die Dichtheitsprüfung schon zeigte.

@ Phil ..
Ihre immer wieder gebetmühlenartig vorgetragenen
Halbsätze bezüglich der NP-Ablehner ( Gegner gibt es nicht ,es ist kein Krieg) passen eher nach Tibet.
Ebenso die Anführung geistiger Defizite hinsichtlich der anderen Kommentatoren ,welche nicht Ihrer Meinung sind.
Fassen Sie sich ein Herz, sortieren Sie ihr ABC neu und gehen Sie ein wenig an die frische Luft...dies könnte helfen, obwohl ich da. . :-) naja.. ich will Ihnen mal die Freude einer verbalen Entgleisung meinerseits nicht gönnen .
Einen feinste WE. Beginn ;-)



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